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Neuer Linux-Kernel unterstützt USB 2.0

16.01.2002 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Linus Torvalds hat am vergangenen Montag Version 2.5.2 des Linux-Kernels veröffentlicht. Dieser bietet erstmals (vorläufige) Unterstützung für die neue Version 2.0 des Schnittstellenstandards USB (Universal Serial Bus). Auch für den älteren Kernel 2.4.x ist ein entsprechender Patch verfügbar. USB 2.0 ermöglicht theoretische Datenübertragungsraten von bis zu 480 Mbit/s und ist damit 40 mal schneller als die aktuelle Version 1.1. Allerdings ist die schnellere Variante bislang kaum standardmäßig in PCs anzutreffen - hier dominiert eher IEEE 1394 alias Firewire alias iLink, das schon länger am Markt ist und sich vor allem in der Unterhaltungselektronik durchgesetzt hat.

Trotzdem bieten bereits einige Peripheriehersteller USB-2.0-Geräte an, beispielsweise LaCie, Maxtor, Iomega, Sony, Plextor und Yamaha. Microsoft hat zwar bereits Treiber für USB 2.0 geschrieben, diese werden aber bislang mit Windows XP nicht ausgeliefert. Sie sollen in absehbarer Zeit per "Windows Update" nachgereicht werden. Firewire-Miterfinder Apple, das mit seinem iMac USB erst so richtig auf die Sprünge geholfen hatte, bleibt auch beim brandneuen Modell (Computerwoche online berichtete) auf dem Stand USB 1.1. (tc)

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