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Neuer Raw-Konverter für Fotografen

09.07.2007 | 12:48 Uhr |

Mit dem Raw PhotoStudio stellt Globell einen neuen Raw-Konverter für ambitionierte Digitalfotografen vor. Das Tool ist mit rund 70 Euro günstiger als Bibble Pro, Lightroom und Aperture und bietet vielfältige Funktionen für die Entwicklung von Raw-Daten.

Für die Entwicklung der Raw-Daten lassen sich Belichtung und Weißabgleich sowie Farbton und Sättigung einstellen. Der Dialog "Kurven und Histogramme" eignet sich sowohl für die Bildkorrektur als auch für die Analyse. Raw PhotoStudio entfernt zudem stürzende Linien, Farbsäume und Vignettierungen sowie Verzeichnungen. Mit den Funktionen gegen die Objektivfehler geht das Tool über die Möglichkeiten von Lightroom und Aperture hinaus. Deren Datenbankfunktionalität bietet Raw PhotoStudio jedoch nicht. Raw PhotoStudio sichert alle Bildänderungen getrennt von den Originalen. Dadurch kann der Fotograf die Bearbeitung auch nach dem Speichern ändern oder rückgängig machen. Ist ein Bild fertig entwickelt, kann man die einzelnen Bearbeitungsschritte auch auf andere Fotos übertragen. Mit Stapelverarbeitung lässt sich dies auch automatisieren. Entwickelte Bilder können als JPEGs exportiert werden oder als TIFFs mit 24 oder 48 Bit. Raw PhotoStudio unterstützt laut Hersteller alle Raw-Formate von Canon, Nikon und Panasonic sowie Digital Negative von Adobe. Die Raw-Daten von Herstellern wie Pentax, Sony oder Samsung fehlen noch in der Liste, sollen jedoch bald folgen. Raw PhotoStudio ist ab sofort für rund 80 Euro (Boxversion) und 70 Euro (Download) erhältlich. Die Software ist hybrid, auf Apple-Rechnern benötigt sie mindestens MacOS X 10.3, als Universal Binary ist sie auf PowerPCs und Intel-Macs einsatzfähig. Mit dem Raw PhotoStudio startet Globell die Image Master Series für Fotografen. Diese Reihe von Softwaretools für Fotografen umfasst neben dem Raw-Konverter auch die Pixel Creation Suite , die ebenfalls auf MacOS und Windows läuft. Die Sammung lässt sich sowohl als Photoshop-Plug-in als auch als Einzelapplikation einsetzen. Weitere Foto-Software soll folgen. Diese News ist auf Fototools.de erschienen, dem Online-Magazin für digitale Fotografie.

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