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Neues USB-C-Protokoll soll vor gefälschter Peripherie und Malware schützen

14.04.2016 | 12:26 Uhr |

Die neue USB-C-Schnittstelle soll einen zusätzlichen Schutz bekommen: Die angesteckte Hardware muss sich authentifizieren.

Ein Horror-Szenario wie ein russische Entwickler es in einem Video aufgeführt hat, läuft wie folgt: Ein Unbefugter steckt ein USB-Stick an Ihr Macbook an , nach einer kurzen Zeit ist der Rechner unbrauchbar, weil der Stick einen Stromschlag durch die Platinen gejagt und so sie zerstört hat.

Während das Szenario vor genau einem halben Jahr durch die Medien ging, gab es keine Nachahmungen im realen Leben. Doch nun wollen die Verantwortlichen der USB 3.0 Promoter Group neue Spezifikationen für das USB-C-Protokoll festlegen und so die Authentifizierungsmöglichkeiten der Peripherie-Geräte definieren. Einmal implementiert können die Rechner die angestecken USB-Sticks oder die USB-Hardware auf ihre Echtheit prüfen. Die Peripherie soll dem Rechner Infos wie den Zertifizierungsstatus, Funktionen, oder Hersteller  übergeben. Dies sollte nach den Autoren vom neuen Protokoll noch vor der Datenübergabe oder der Verbindung zur Stromquelle geschehen. Somit wäre ein Stromschlag wie am Anfang beschrieben unmöglich. Ebenfalls unmöglich beziehungsweise sehr erschwert würde die Übertragung von Malware fremder USB-Stick auf den eigenen Rechner stattfinden. Das neue Protokoll verwendet die kryptographischen Methoden gestützt auf 128-Bit-Sicherheit.

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