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Neuer iMac-Konkurrent von Sony

09.01.2001 | 00:00 Uhr |

München/Macwelt - Wieder mal hat sich ein PC-Hersteller vom iMac inspirieren lassen. Sonys neuer Rechner eVilla wird unter anderem sicherlich auch Apples Anwälte interessieren.

Sonys Konzept ist einfach : Ein schneller Computer mit beschränkter aber ausreichender Ausstattung soll dazu dienen, Unterhaltung und Informationen wie Musik, Filme aus dem Internet zu beziehen und anzuhören. eVilla läuft mit dem Betriebssystem BeIa, das dem Palm-OS ähnelt. Als Browser hat Sony Opera vorgesehen, Java und Flash sollen unterstützt werden. Sowohl Browser als auch E-Mail-Programm sollen sich automatisieren lassen.

Da der Rechner alle Arbeiten im Arbeitsspeicher abwickelt, besitzt er weder Festplatte noch Lüfter. Auch das Booten läuft im Arbeitsspeicher und dauert laut Sony nur Sekunden. Der Trinitonmonitor ist 15 Zoll groß, hat die Auflösung 800 x 1024 Pixel und soll eine Din-A4-Seite abbilden. Für Internetanwendungen per Modem oder Ethernet ist dieses Gerät sicher hervorragend geeignet, auf Videoschnitt und Bildbearbeitung muss der Anwender wohl verzichten.

Sony will eVilla für einen Preis von 500 US-Dollar anbieten, ob das Gerät nach Deutschland gelangen wird, steht noch nicht fest. sw

Info: Sony Internet www.evilla.com br>

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