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Neuer iMac hat G4-Prozessor

07.01.2002 | 00:00 Uhr |

So hat man sich in Cupertino die Titelstory der neuen Ausgabe von Time Canada eher nicht vorgestellt. Bereits heute Nacht waren Bilder des neuen iMac mit G4-Prozessor und Flachbildschirm zu sehen.

München/Macwelt - Apple hat dem Time Magazine vorab den neuen iMac, den Steve Jobs heute vorstellen wird, gezeigt. Schon heute Nacht hat die Website von Time Canada in einer vorab publizierten Titelgeschichte Details über den neuen Rechner verraten. Demnach besteht der Rechner aus einer halbkugelförmigen Basis, an der über einen metallischen Hals ein 15-Zoll-TFT-Display angeschlossen ist. Zumindest in das High-end-Modell sollen ein G4-Prozessor und ein Superdrive eingebaut sein. Die Preise des neuen iMac sollen von 1.300 Dollar bis 1.800 Dollar reichen, wobei Time Magazine nicht genau genannt hat, ob es sich um kanadische oder US-Dollar bei der Preisabgabe handelt. Beim derzeitigen Kurs des kanadischen Dollar (1,43 CND für einen Euro) ist jedoch davon auszugehen, dass es sich hierbei um den US-amerikanischen Netto-Preis handelt. Dadurch sollte sich in Deutschland ein Verkaufspreis von 2.400 bis 2.500 Euro ergeben.
Die Website ti,ecanad.com ist derzeit nicht erreichbar, eine Umleitung führt auf die Seiten der US-Ausgabe der Zeitschrift.
Wie unsere Kollegen von Maccentral jedoch berichten, hat die "Halbkugel" des neuen iMac einen Durchmesser von rund 36 Zentimetern, die Verbindung zwischen Computer und Monitor ist beweglich und lässt sich in belieber position einrasten. Chefdesigner Jonathan Ive soll das Design als "ein wenig frech" bezeichnet haben. Weitere technische Details nennt der Bericht nicht.
Die Titelstory in der heute erscheinenden Ausgabe könnte auch der grund für die Vorverlegung der Jobs-Keynote auf den heutigen Montag sein.

Für den Mac als digitalen Hub bringt Apple laut Time Magazine eine weitere Einsteiger-Software heraus. Mit iPhoto sollen Fotografen ihre digitalen Photos bequem von der Kamera auf den Mac überspielen und sie dort archivieren und bearbeiten können. Für ein zusätzliches Entgelt von 30 Dollar soll Apple für die Bilder auch einen Print-Service anbieten. pm

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