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Neuer iMac im Macbook-Look

07.08.2007 | 21:51 Uhr |

Schnellere Prozessoren, neue Displays und ein Aluminiumdesign zeichnen den neuen iMac aus, die Preise beginnen bei 1200 Euro.

Wie in Foren spekuliert, bekam der iMac ein neues Gehäuse verpasst: Es besteht aus kratzfestem Glas und Aluminium. Die Glasfront des 20- oder 24-Zoll-Displays schließt mit dem Aluminumgehäuse ab und soll optisch eine Einheit bilden. Laut Apple besteht das Gehäuse aus einem einzigen Aluminiumstück. Ein schmaler schwarzer Rahmen führt um den Bildschirm, auch die iSight ist hier integriert. Schwarz, umrandet von Aluminium ist die Rückseite des Gerätes. Hier sind die Schnittstellen aufgereiht, drei USB-2.0-Ports, Gigabit Ethernet, Firewire 400, erstmals auch Firewire 800 sowie Audio-Eingang und -Ausgang. Zusätzlich bietet der iMac auch Bluetooth und WLAN des schnellen Standards 802.11n. Als Prozessor kommen Core 2-Duo-Prozessoren zum Einsatz. 11,5 Kilo wiegt das 24-Zoll-Modell, nur 9,1 Kilogramm das 20-Zoll-Modell.

1200 oder 1450 Euro kosten die Einstiegsmodelle, die mit 2,0 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor bzw. 2,4 GHz-CPUs bestückt sind. Im Basismodell kommt als Grafikkarte eine ATI Radeon HD 2400 XT mit 128 MB Speicher zum Einsatz, das teurere Modell bietet eine ATI Radeon HD 2600 Pro mit 256 MB Speicher. Während das Einstiegsmodell 250 GB Speicherplatz bietet, hat das 1450-Euro-Modell eine Festplatte mit 320 GB Kapazität vorzuweisen. Alle iMacs besitzen einen mini DVI-Ausgang der mittels speziellen Adaptern als DVI-, VGA- und Composite/S-Video-Ausgang verwendbar ist.

1750 Euro kostet das 24-Zoll-Modell, das einen 2,4-GHz-Prozessor, 320 GB-Festplatte und eine ATI Radeon HD 2600 Pro bietet. Wahlweise ist dieses Modell auch mit 2,8 GHz Prozessor, einer 1 TB-Festplatte und 4 GB Arbeitsspeicher zu haben. Das Einstiegsmodell kann wahlweise mit einer 320 oder 500 GB- großen Platte bestellt werden. Alle drei Modelle sind als Standard mit 1 GB Arbeitsspeicher und einem 8x-DVD-Brenner ausgerüstet.



Auffallend ist auch die neue Aluminium-Tastatur, die weit flacher als das Vormodell ist. Optisch ähnelt sie einer Macbook-Tastatur. Auch eine drahtlose Version ist zu haben, die Ende August verfügbar sein soll.

Bei den Displays des iMac handelt sich erstmals um Hochglanz-Displays, wie sie auch im Macbook zum Einsatz kommen. Laut Steve Jobs ein Wunsch der Kunden, Fachleuten bemängeln bei dieser Bauart allerdings Reflexionen. Wie stark dieser Spiegeleffekt ist, kann allerdings erst ein erster Test zeigen. Die Auflösung des 20-Zoll-Modell ist 1680 x 1050, beim großen Bruder sind es 1920 x 1200. Der Blickwinkel beträgt beim 20-Zöller 160 Grad horizontal, 160 Grad vertikal. Beim 24-Zöller sind es 178 und 178 Grad. Einen Kontrast von 750:1 hat das 24-Zoll Modell zu bieten, das 20-Zoll-Modell 800:1.

Zum Lieferumfang gehört das neue iLife ´08 und Mac-OS X 10.4.

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