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Neues 15-Zoll-Powerbook in Paris

16.09.2003 | 12:48 Uhr |

Steve Jobs Keynote hat die Erwartungen erfüllt. Mit dem Nachfolger des 'TiBooks' und drahtlosen Eingabegeräten hatte der Apple-CEO zwei Neuheiten im Gepäck.

Die im Januar auf der Macworld Expo in Paris vorgestellte Reihe von Powerbooks im Alu-Design ist nun komplett. Während seiner Keynote zur Apple Expo am Vormittag enthüllte Steve Jobs den Nachfolger des fast drei Jahre alten Powerbooks G4, der in der 15-Zoll-Variante nun im gleichen Design wie der 17-Zöller und der 12-Zöller kommt. Dabei setzt Apple auf zwei unterschiedliche Modellvarianten. Die Fassung mit einem 1-GHz-G4-Chip, 256 MB DDR-SDRAM, 60 GB Festplatte, Airport-Extreme-Vorbereitung und Combodrive kostet im Apple Store 2.318,84 Euro inklusive Mehrwertsteuer. Für 680 Euro Aufpreis ist das neue 15-Zoll-Powerbook, das die Nachfolge des "legendären" Powerbooks mit Titan-Rahmen antreten soll, eine größere Festplatte (80 GB), doppelt so viel Arbeitsspeicher (512 MB), Superdrive, Airport Extreme und eine Hintergrund beleuchtete Tastatur, wie sie der 17-Zöller zu bieten hat. Als Grafikkarte hat Apple die ATI Radeon Mobility 9.600 eingesetzt, Anschlüsse für Firewire 800, USB 2.0 und Gigabit-Ethernet sind vorhanden.

Die beiden anderen Powerbook-Größen der nunmehr einheitlichen Linie hat Apple geringfügig überarbeitet. Der 12-Zöller läuft jetzt mit 1 GHz und hat eine 40 GB-Festplatte und 256 MB DDR-SDRAM an Bord, mit Combolaufwerk kostet es 1.854,84 Euro, mit Superdrive 2.086,84 Euro. Das Spitzenmodell hat jetzt einen 1,33 GHz schnellen G4-Chip eingebaut und ist mit 512 MB DDR-SDRAM, einer 80-GB-Festplatte und Airport Extreme für 3.478,84 Euro im Apple Store zu haben. Bis auf das renovierte 12-Zoll-Powerbook, das Ende des Monats kommen soll, sind alle neuen Modelle ab sofort erhältlich.

Wie Macwelt.de schon letzte Woche prognostiziert hat, zeigte Steve Jobs am Ende seiner Präsentation als "one more thing" drahtlose Eingabegeräte. Tastatur und Maus kommunizieren via Bluetooth mit dem Mac, die im Design ansonsten unveränderten Geräte setzten damit jedoch Mac-OS X 10.2.3 voraus. Ausgestattet mit zwei AA-Batterien soll die Maus genügend Ladung für drei Monate haben, die Tastatur hält die Spannung laut Apple dank ihrer vier Batterien neun Monate lang.

Eingangs seiner Keynote zum Start der größten Mac-Messe in Europa ging Steve Jobs zunächst auf die kürzlich renovierten iPods ein, der erfolgreiche Musikplayer hat sich jetzt mehr als eine Million mal verkauft. Im Anschluss zeigte der Apple-CEO erneut den im Juni vorgestellten Power Mac G5 und führte dem Publikom einige neue Features von Mac-OS X 10.3 vor. Einen Erstverkaufstag für den Panther nannte Jobs jedoch nicht.

:Bilder von der Keynote...

:Die neue Hardware in Bildern...

:Rundgang über das Messegelände...

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