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Neues Aldi-Notebook ab Werk mit Virus infiziert

13.09.2007 | 10:41 Uhr

Wie mehrere Käufer des neuen Aldi-Notebooks Medion MD96290 berichten, sei das seit dem 5. September europaweit verkaufte Gerät mit dem 1994er Bootsektor-Virus Stoned Angelina infiziert. Prickelnd: Der vorinstallierte Virenscanner erkennt den Schädling sofort, kann ihn jedoch nicht entfernen.

Stoned Angelina ist ein alter DOS-Virus, der sich im Master-Boot-Record (MBR) der Festplatte oder von Disketten einnistet. Nach Auskunft der Sicherheitsdienstleister Symantec und Bullguard ( PDF ), das auch die Medion-Notebooks mit Software ausstattet, verbreite sich der Virus selbstständig weiter, richte aber sonst keinen weiteren Schaden an.

Nach Auskunft von Bullguard lasse sich der Virus entfernen, indem das Notebook mit der mitgelieferten Recovery-DVD gestartet werde und der Anwender den MBR überschreibe. Das geschieht über die Reparaturoptionen im Recovery-Menü: Nach Auswählen der Windows-Partition gelange der Nutzer in den Systemwiederherstellungsoptionen zu einer Eingabeaufforderung. Der Befehl "bootrec /fixmbr" überschreibe den MBR und lösche den Virus damit. Wichtige Dateien auf der Festplatte sollten vor diesem Vorgang gesichert werden.

Medion hat das Problem mittlerweile bestätigt. Der Virus stelle aber kein Sicherheitsrisiko dar und beeinträchtige die Performance des Systems nicht. Auf seiner Website erläutert das Unternehmen, wie sich der Virus entfernen lässt. Eine Äußerung dazu, wie der Virus auf die Notebooks gelangen konnte, gibt es indes nicht. ( ComputerWoche /mja)

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