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Neues Apple-Museum in Prag eröffnet

22.12.2015 | 12:36 Uhr |

Als das größte Apple-Museum mit Privatsammlungen bis zurück ins Jahr 1976 bezeichnet sich die Prager Dauerausstellung

Tief in Apples Vergangenheit bis zurück zu den Anfängen können Besucher des Prager Apple-Museums unweit der Karlsbrücke zahlreiche Ausstellungsstücke rund um die von Steve Jobs mitbegründete Computerfirma aus Cupertino bestaunen. Zahlreiche Privataussteller haben dazu ihre Rechner und Macs und anderes Zubehör respektive Peripherie zur Verfügung gestellt.

Dazu gehören nackte Platinen ebenso wie ein Apple II und III, die Apple Lisa als ältere und ungeliebte Schwester des Ur- Macintosh , aber auch Power Macs, der Macintosh Portable als übergewichtiger Laptop-Prototyp, iPads, iPhones und neuere iMacs. Die Ausstellung trägt auch der Firma Rechnung, die Steve Jobs nach seinem Weggang von Apple gegründet hatte: Next Computer. Und auch Pixar findet Berücksichtigung. Einen schönen Überblick mit zahlreichen Bildern der Ausstellung findet man der Museumswebseite. Allein dabei kann man ins Schwärmen geraten. Auf der Museums-Seite , die teilweise noch im Aufbau ist, gibt es für Prag-Besucher einen Wegweiser und die Möglichkeit, online Tickets zu kaufen. Der reguläre Preis für Erwachsene beträgt 11 Euro, für Studierende und Kinder gibt es Ermäßigungen.

Wer es derzeit nicht in die tschechische Hauptstadt schafft, kann entweder mit den Bildern von Imgur (siehe oben) vorlieb nehmen, sich durch die Macintosh-Applikation Mactracker   oder sich durch gut gemachte Webseiten wie die Mac-History   (berücksichtigt auch Apple-Computer) scrollen. Doch auch beispielsweise in der Pinakothek der Moderne in München finden sich in der Design-Abteilung ein paar alte Macs. Im Deutschen Museum werden sie sogar noch in einigen Ausstellungsteilen genutzt, im Kindermuseum etwa bereits in die Jahre gekommene eMacs.

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