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Neues Futter für Wissenschaftler, Studenten und Kreative

20.03.2007 | 14:00 Uhr |

Sowohl von der Textverarbeitungssoftware Mellel als auch vom Fußnoten-Tool Bookends sind seit gestern neue Versionen erhältlich.

Passend zum Timing haben die Entwickler von Mellel in der Version 2.2 die eigenen Bibliographie-Funktionen der Software erweitert, Bookends 9.2 soll derweil besser mit Mellel zusammenarbeiten. Zusammen soll das Duo eine ideale Lösung für wissenschaftliche Arbeiten bieten.

Mellel 2.2: "Tons of new features" "Tonnenweise neue Funktionen" verspricht RedleX für das Mellel -Update. In der Tat hat sich für den Zehntel-Schritt in der Versionsnummer vergleichsweise viel geändert: Die neuen Zitier- und Bibliographie-Funktionen sollen es nicht nur einfacher machen, Fußnoten und Einträge im Literaturverzeichnis anzulegen. Auch soll es "einfacher als je zuvor" sein, Zitate zu überprüfen und den Überblick zu behalten. Möglich ist das etwa über die Funktion, zwischen finalen und temporären, noch nicht überprüften Fußnoten zu unterscheiden oder einzelne Fußnoten im Zusammenhang mit der Bibliographie-Datenbank zu betrachten. Überhaupt soll das Update dabei helfen, sich in langen Texten zu orientieren: Eine Markierungs-Funktion hilft dabei, einzelne Abschnitte wieder zu finden, ohne etwa die Farbe oder Formatierung des Textes selbst ändern zu müssen. Bookends 9.2: Bibliography reloaded Wem die Bibliographie-Funktionen von Mellel nicht ausreichen (oder wer lieber bei Microsoft Word bleiben möchte), kann sich wiederum in der neuen Version 9.2 von Bookends austoben. Das Update macht es leichter, Gruppen zu organisieren: Viele Gruppen lassen sich jetzt auch in verschiedene Ordner unterteilen. Erkennt die Importier-Funktion der Software einen Digital Object Identifier (DOI) in einer PDF-Datei, sucht es automatisch im Online-Verzeichnis PubMed nach weiteren Informationen und kann Informationen über den Text dann gleich in der Bibliographie-Datenbank speichern. Sieht sich Bookends wiederum mit einem Mellel 2.2-Dokument konfrontiert, legt es wiederum ein neues Bibliographie-Format an, speichert das Mellel-eigene Format aber zur Sicherheit ab. Ein Duo für zerstreute Professoren und Schreibwerkstätten Mit seinen eigenen Bibliographie-Funktionen, aber auch einer Reihe anderer Features will RedleX Wissenschaftler von Mellel überzeugen. So will der israelische Entwickler die Software so programmiert haben, dass sie sich an den jeweiligen Arbeitstyp anpassen kann - vom zerstreuten Professor bis zum Ordnungs-Junkie: Mellel soll dabei helfen, Projekte vorab zu planen, die Organisation im Laufe der Arbeit zu entwickeln oder hinterher das Gedankenchaos zusammen zu führen. Eine Outline-Funktion erstellt ein Skelett aller Kapitel, Tabellen oder Zeichnungen, die helfen, sich im Dokument zurecht zu finden und später ein Inhaltsverzeichnis zu erstellen. Bookends soll wiederum nicht nur Eigenbrötlern dabei helfen, eine umfassende Bibliographie anzulegen. So erlaubt die eingebaute Server-Funktion den Zugriff von einem anderen Mac aus, um es einem Autorenteam zu erleichtern, zusammen an einem Werk zu arbeiten. Die Vollversion von Mellel kostet 49 US-Dollar, der Preis von Bookends liegt bei 99, für Studenten bei 69 Dollar. Die beiden Updates sind kostenlos.

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