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Neues Special: Alles ist Musik

08.07.2016 | 13:54 Uhr |

Apple hat mit dem iTunes Music Store einen wesentlichen Beitrag für den digitalen Vertrieb von Musik geleistet, Apple Music verändert den Markt erneut. iPhone, iPad und Mac sind in Verbindung mit starken Audioausgabegeräten die Jukeboxen der Wahl. Lassen Sie sich von einem klingenden Special begeistern.

"Music was my first love, and it will be my last" schmetterte einst John Miles, "Ois is Blues" behauptete Willy Michl in den Siebzigern, und Falco beschwor Mitte der Achtziger den "Sound of Musik". Heute ist Musik verfügbar wie noch nie, was nicht nur Vorteile bringt. Die Qualität sei seit den Zeiten der Schallplatte mit CD und MP3 immer schlechter geworden, die Musik auch immer beliebiger.  Künstler hätten es immer schwerer, mit ihren Aufnahmen noch Geld zu verdienen.

Auf der anderen Seite stehen die Vorteile des digitalen Zeitalters: Man kann sich die einst auf CD gebrannten und auch auf Vinyl gepressten Füllstücke sparen. Man muss nicht beim Radio anrufen, um endlich einmal wieder eine seltene Aufnahme zu hören - anstatt sich auf das Wunschkonzert zu verlassen, wirft man einfach sein iTunes an. Und man kann sich ohne die Musik in einem dritten Format zu kaufen, noch einmal quer durch die Schätze seiner Jugend hören, die auf verkratzter Schallplatte oder zerbrochener CD noch irgendwo im Keller lagern. Für die Künstler bedeutet das, neue Einnahmen, aus dem authentischen Erleben generieren zu müssen. Konzerte, einst als Promotouren für die neue CD geplant und deshalb beinahe gratis, werden immer wertvoller und teurer.

Im Zeitalter der digitalen Beliebigkeit entstehen neue Nischen, Bands und Fans gehen wieder zurück zum Vinyl mit all seinen Nachteilen. Mit steigenden Bandbreiten und immer billigerem Speicherplatz sind auch High-End-Formate für digitale Musik denkbar. Apple trägt dem Rechnung, indem das iPhone 7 aller Voraussicht nach das Ende der Klinkenbuchse einleitet, Musik soll fürderhin digital auf den Lautsprecher oder Kopfhörer kommen, dessen Elektronik sich nun um die Wandlung in Schwingungen der Membranen kümmern muss. In den nächsten Jahren wird daher die Klangqualität der Musik zunehmen, ob das auch die Inhalte betrifft, wird man abwarten müssen.

Apples Streamingdienst Apple Music ist nun seit einem Jahr aktiv, mit 15 Millionen Abonnenten ist er bereits der zweitgrößte seiner Art. Angeblich hat Cupertino auch die Fühler nach dem Konkurrenten Tidal ausgestreckt, der nicht nur weitere rund vier Millionen Hörer mitbringen könnte sondern vor allem einen Bereich für Musik in hochauflösenden Formaten.

Bringt man nun Ohren mit, die den Unterschied hören, ist es entweder Zeit, die alte Stereoanlage um neue Schnittstellen für die gestreamte Musik zu erweitern oder auf Kopfhörer und Lautsprecher zu setzen, die immer bessere Qualität beim drahtlosen Betrieb bieten.

In diesem Special dreht sich also alles um Musik: Lesen Sie, was der Stand der Dinge bei Apple Music ist, welche Konkurrenten es gibt und wie man um iTunes herumkommt. Lassen Sie sich den Unterschied zwischen Airplay- und Bluetoothlautsprechern erklären und lernen Sie die besten Geräte der Kategorien kennen. Und werfen Sie abschließend einen Blick auf die nahe Zukunft des Musikgenusses: EarBuds werden zu dem Trend der zweiten Jahreshälfte 2016.

Das Special erhalten Sie am Freitag Nachmittag in unserer App Macwelt für iPhone und iPad für 2,99 Euro als In-App-Kauf. Abonnenten von Macwelt Plus können das Special ohne weitere Kosten von unserer Website laden. Wir wünschen viel Lesevergnügen!

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