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Neues von der IFA

02.09.2008 | 14:47 Uhr |

Apple ist zwar nicht auf der IFA vertreten, trotzdem gibt es auch für Mac-Anwender viele interessante Produkte. Wir stellen einige interessante neue Produkte und Trends vor.

Die IFA 2008
Vergrößern Die IFA 2008
© IFA

Die Ifa ist wohl die bedeutendste deutsche Elektronikmesse, aus der Vielzahl der Produktankündigen stechen nach unserem Eindruck keine revolutionären neuen Technologien hervor. Einige Trends sind aber doch erkennbar.

Größer, flacher, aufwendiger

Fast schon Tradition ist bei der IFA die Präsentation der größten und teuersten LCD-Fernseher, sind doch Fernseher eines der wichtigsten Messethemen. Dieses Jahr war aber offenbar nicht mehr Gigantomanie das Thema sondern eine möglichst dünne Linie und ein besseres Bild. Schließlich sind größere Bildschirme als 40 Zoll selbst für riesige Wohnungen einfach zu groß.

Viele Hersteller rangen um den Titel des Geräts mit der geringsten Gehäusetiefe, so zeigt Philips ein Modell mit 8 mm Gehäusetiefe. Vor allem für die Wandmontage soll dies Vorteile bringen. Neu sind aber auch viele Technologien zur Bildverbesserung. So stellte Sony Fernseher mit 120 und 240 Hz-Technik vor. Das soll besonders flüssige Bewegungsabläufe ermöglichen. Diese Frequenzen sind ein glattes Vielfaches der 24 Bilder pro Sekunde auf einer Blu-ray-Scheibe.

Üblich sind bei vielen Modellen 50 Hz oder 100 Hz. Da diese Wiederholraten nicht glatt mit 24 Hertz zusammenpassen, kann es hier zu Bildruckeln kommen. Toshiba setzt dagegen auf Cell-Prozessoren und verbaut diese CPU in einigen neuen TFTs. Durch diesen auch in der Playstation verwendeten Chip sollen besonders aufwendige Bildverbesserungsalgorithmen möglich sein. Blu-ray-Abspielgeräte bietet Toshiba nicht, der neue DVD-Player XDE500KE soll dagegen mit einem besonderen Bildverbesserungsverfahren bessere Farbe, Schärfe und Kontrast bei Standard-DVDs ermöglichen.

Schleppende Verbreitung von Blu-ray

Blu-ray ist zum wiederholten Male Messethema. Trotz neuer Standards und dem Sieg über das Konkurrenzformat HD-DVD ist das Interesse bei den deutschen Kunden aber immer noch verhalten. So verkaufen sich Blu-ray-Filme immer noch recht schlecht. Zu den neu vorgestellten Blu-ray Abspielgeräten von Sony und Panasonic gesellt sich erstmals auch ein Blu-ray-Rekorder. Der Panasonic DMR-BW500, der HDTV-Aufnahmen auf Blu-ray brennen kann. Bisher ist das Gerät aber nur für den französischen Markt geplant, es nimmt nämlich HDTV-Sendungen über DVB-T auf. HDTV über DVB-T starten in Frankreich in diesem Jahr.

Aber auch bei Mobiltelefonen gab es viele neue Modelle, Samsung stellt etwa mit dem SGH-i8510 das erste Handy mit 8-Megapixel-Kamera vor.

Trend Netbook

Die neuen Mini-Notebooks und Mini-Desktops sind ebenfalls ein Messethema. So stellte Medion mit dem Akoya Nettop PC E2005 D den ersten so genannten Nettop vor: Ein kleiner Desktop mit Atom-CPU, der zum Preis von 300 Euro nur geringe Rechenleistung aber niedrige Lautstärke, mäßigen Energieverbrauch bietet. Geringerer Energieverbrauch war häufig ein Argument bei neuen Produkten, mehr noch aber bei den Geräten der Unterhaltungselektronik aber bei der "Weißen Ware", die in Form von Kühlschränken und anderen Küchengeräten erstmals auf der Messe vertreten war.

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