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Kartellamt: Millionenstrafe gegen Microsoft

08.04.2009 | 12:54 Uhr |

Microsoft muss wegen eines Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht neun Millionen Euro Strafe zahlen. Das Unternehmen soll eine Preisabsprache mit einer Handelskette getroffen haben.

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Das Bundeskartellamt hat gegen Microsoft wegen Einflussnahme auf einen Software-Verkaufspreis ein Bußgeld von 9 Millionen Euro verhängt. Die Microsoft Deutschland GmbH habe in wettbewerbswidriger Weise auf den Wiederverkaufspreis des Softwarepakets "Office Home & Student 2007" Einfluss genommen, begründete die Behörde am Mittwoch in Bonn den Schritt. Microsoft habe die Geldbuße akzeptiert.

Das Softwarepaket sei im Herbst 2008 im Einzelhandel massiv beworben worden, erläuterte das Kartellamt. Mit finanzieller Unterstützung von Microsoft habe auch ein bundesweit tätiger Einzelhändler geworben. Zuvor hätten sich Mitarbeiter von Microsoft und des Einzelhändlers über den Verkaufspreis verständigt. Nach Wettbewerbsrecht sei eine solche Abstimmung nicht erlaubt.

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