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Neun von zehn Macs für Mavericks bereit

25.10.2013 | 10:37 Uhr |

Erste Statistiken zeigen, dass Mavericks schnell angenommen wird. Apple will mit dem kostenlosen OS X offenbar Fragmentierung verhindern.

Apple bietet allen Nutzern von Mac-PS X 10.6 Snow Leopard, 10.7 Lion und 10.8 Mountain Lion das kostenlose Update auf OS X 10.9 Mavericks an. Laut der Web-Analytiker von Net Applications laufen auf 93 Prozent aller aktiven Macs eines der drei Betriebssysteme. In der Auswertung der Besucherstatistiken tausender  Websites  ergibt sich, dass 49 Prozent aller Mac-Anwender mit Mountian Lion unterwegs sind, weitere 22 Prozent mit Lion und 22 mit Snow Leopard. Nur noch auf fünf Prozent der erfassten Macs läuft Leopard und auf weiteren zwei Prozent noch ältere Systeme. Prinzipiell könnten auch Leopard-Macs für Mavericks geeignet sein, deren Nutzer müssten zunächst jedoch auf Snow Leopard aktualisieren.

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Mit dem kostenlosen Upgrade verpasst Apple dem Rivalen Microsoft, der Windows für 130 Euro verkauft,  zwar einen Seitenhieb, die Gründe für das kostenlose Mavericks dürften aber andere sein. Steigen viele Mac-Anwender auf die aktuelle Version des Betriebssystems um, reduziert das die Fragmentierung, Entwickler müssen ihre Software für weniger Betriebssystemvarianten anbieten und können ihre Programme für Mavericks optimieren. Bei iOS klappt das bereits, ein Großteil der Nutzer von iPhone und iPad steigt innerhalb von Wochen auf die jeweils aktuelle Version um. Laut Tim Cook laufen bereits jetzt zwei Drittel der iOS-Geräte unter iOS 7.

Wer jedoch noch auf Software angewiesen ist, die für PPC-Prozessoren geschrieben wurde, wird weiter bei Snow Leopard bleiben – oder die Software aktualisieren. An Mac-OS X 10.6 haben ungewöhnlich viele Anwender aus diesem Grund fest gehalten, weswegen Apple nach wie vor Sicherheitsupdate für sein altes System anbietet. Sollte Mavericks einen Großteil der Snow-Leopard-Nutzer trotz des wesentlichen Nachteils überzeugen, könnte Apple sich diese Updates sparen.

Erste Indizien, dass der Plan aufgeben könnte, finden sich in den Webanalysen von Chitika . Demnach seien bereits 5,5 Prozent aller Macs 24 Stunden nach der Veröffentlichung mit Mavericks unterwegs.

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