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New York Times: Jaguar ist "aufregendes Upgrade"

22.08.2002 | 11:44 Uhr |

München/Macwelt - Ein Artikel wie aus der Werbeküche von Apple: Der bekannte New York Times-Kolumnist David Pogue findet fast nur positive Worte für das neue Apple-Betriebssystem Mac-OS X 10.2, das an diesem Samstag in den Handel kommt. Pogue hält den Jaguar für gründlich aufpoliert jetzt so schnell oder manchmal sogar schneller als Mac-OS 9.

Akribisch zählt David Pogue zahlreiche der neuen Features (angeblich 150) von Mac-OS X 10.2 auf. Dazu gehören für ihn besonders das als "Minibrowser" konzipierte Suchprogramm Sherlock 3, das zum Beispiel gefundene Straßennamen direkt in einer Karte anzeigen kann und die hohe Datei-Kompatibilität von Mac-OS X mit Windows XP im Netzwerk. David Pogue hebt die vielen neuen oder neu programmierten Applikationen wie iChat, Mail oder Rendezvous hervor. Auch die Rückkehr der beim Navigieren aufspringenden Ordner ist ihm eine positive Erwähnung wert.

Als Annäherung an den Windows Explorer sieht er die von dort entlehnte Möglichkeit, bei einem Klick auf eine Datei oder einen Ordner Größe bzw. Inhalt automatisch angezeigt zu bekommen. Anders als bei Windows vom Software-Giganten Microsoft lege der Mac-Hersteller aus Redmond auch bei der Installation Wert auf Einfachheit und Transparenz - Mac-OS X Jaguar verlange keine Registration oder Eingabe von langen kryptischen Zifferfolgen.

Doch auch das neue Mac-OS X ist nicht perfekt - der Autor kritisiert besonders die "miserable Online-Hilfe" und den hohen Upgrade-Preis. Den Schluss des Artikels bilden Worte, die wohl auch Apple-Chef Steve Jobs kaum prägnanter hätte formulieren können. Denn David Pogue findet, der Jaguar sei "das best aussehende, am wenigsten aufdringliche sowie am gründlichsten durchdachte Betriebssystem, das zur Zeit über die Erde spaziert". Man werde es zwar nicht "lecken" wollen, aber mit Sicherheit froh sein, es auf seinem Mac installiert zu haben.
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