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New York Times: Microsoft zahlt Lizenzgebühren für jeden verkauften Zune an die Musikindustrie

10.11.2006 | 12:26 Uhr |

Die New York Times berichtet, dass Microsoft für jeden verkauften Musikplayer Zune an Universal Music Lizenzgebühren in nicht genannter Höhe abführt.

Anders als Apple, das der Musikindustrie nur für jeden Download aus dem iTuens Store Gebühren zukommen lässt, soll Microsoft die Labels auch über Hardwareverkäufe Geld mitverdienen lassen.

Der Ovum-Analyst Jonathan Arber hält die Strategie für Microsoft sinnvoll. Durch die Lizenzgebühren würde sich der Zune-Hersteller eng an die Musikindustrie binden und für seinen Zune Marketplace exklusive Inhalte erhalten können. Apple weigert sich bisher standhaft, sein Einheitspreismodell im iTuens Store zugunsten hitverdächtiger Neuveröffentlichungen, die man teurer verkaufen könnte, aufzugeben. Mit dem Hardwarelizenzmodell könnte die Musikindustrie jedoch über den Zune mehr verdienen als über iTunes, bei gleichen Musikpreisen. Ob neben Universal Music weitere Konzerne Vereinbarungen mit Microsoft dieser Art schließen werden, hat die New York Times nicht geschrieben. Weder Microsoft noch Apple haben den Zeitungsbericht kommentiert.

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