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New York Times lobt Leopard, den Mac und das iPhone

23.10.2007 | 10:15 Uhr |

Klappern gehört zum Handwerk - und wer neue Produkte auf den Markt bringt, der rührt auch mal selbst die Werbetrommel.

Der New York Times schenkt Apple-Chef Steve Jobs seinen Blick auf den am Freitag auszuwildernen Leoparden, die Auswirkungen auf die Mac-Plattform und die Revolution, die das iPhone im Bereich der mobilen Endgeräte angezettelt hat.

Wirklich neue Tatsachen verrät Steve Jobs gegenüber der New York Times allerdings nicht: "Alle 12 bis 18 Monate veröffentlichen wir ein neues Betriebssystem, damit bin ich sehr zufrieden", so der Apple-Chef und er kündigt an, auch in der Zukunft so verfahren zu wollen. Damit unterscheidet sich Apple grundlegend von Microsoft und dem Betriebssystem Windows, wie die Zeitung ausführt und dankbar den Witz aufgreift, "für 129 Kröten bekommt jeder die Ultimate-Edition" von Leopard. Vista, so stellt die New York Times fest, habe sich nicht zum Verkaufsschlager entwickelt und den Verkauf von Computern auch nicht beflügelt, diese Erwartungen habe Microsoft enttäuscht. Als Gewinner macht die Zeitung Apple aus, zitiert die Prognosen der Marktforscher und schließt sich der allgemeinen Einschätzung an, Apple werde mit Mac OS X 10.5 noch mehr Macs verkaufen als bisher. Die Hälfte aller in den USA verkauften PCs sind Notebook, Apple hat hier einen besondern Einfluss, denn das Unternehmen erzielt im Heimatmarkt zwei Drittel des Computerumsatzes mit den MacBooks und den Pro-Modellen, so Jobs. "Der Macintosh hat jetzt eine hohe Triebkraft." Die eigentliche Innovation, so Steve Jobs gegenüber der New York Times, stecke im Innersten des iPhone-Betriebssystems: das Multitouch-Interface. "Die Leute verstehen nicht, dass wir eine neue Klasse von Benutzerschnittstelle geschaffen haben", so der Apple-Chef. Die Zeit von Systemen, in denen man erst ein Objekt mit der Maus oder einem Stift markieren musste, um danach eine Aktion, einen Befehl auszuführen, neige sich dem Ende zu. Bildquelle: Apple, aus der Aufzeichnung der WWDC-Keynote 2007

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