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Apple präsentiert eigene Apps für das neue Tablet iPad

27.01.2010 | 22:36 Uhr |

Das hatte keiner auf dem Schirm. Ein neues iLife hatte sich die Mac-Gemeinde noch vorstellen können, doch das Steve Jobs mit seinem neuen Tablet eine aufs iPad zugeschnittene Version von iWork zeigen würde, überraschte doch. Dazu gab es ein digitales Bücherregal namens iBooks

Wer Steve Jobs kennt, kann sich die in der Keynote zur Präsentation des iPad geschilderte Unterhaltung mit seinen Entwicklern lebhaft vorstellen. Vor über einem Jahr habe er sein Team gefragt, ob es iWork so anpassen könne, dass es perfekt auf das iPad zugeschnitten sei. Viel Energie und Arbeit seien dafür nötig, hätte die Antwort gelautet - genau die Auskunft, die einen Steve Jobs erst richtig munter macht.

So schön das neue iPad ist, ohne vernünftige Apps bleibt es funktionslos.
Vergrößern So schön das neue iPad ist, ohne vernünftige Apps bleibt es funktionslos.

Dass das Entwicklerteam gute Arbeit geleistet hat und Apple seine Vorreiterrolle auch beim Thema Software für das neue Tablet als Verpflichtung sieht, hat die Demonstration während der Vorstellung im Buena-Vista-Center bestätigt. Da wurde nicht mal eben ein populäres Programm auf eine neue Hardware portiert. Den zitierten Millionen Anwendern der "Office-Suite for the rest of us" dürften mit dem Erscheinen des iPad eine Menge neuer iWork-Fans folgen, wenn die App-Versionen von Pages, Numbers und Keynote das leisten, was Phil Schiller auf der Bühne angedeutet hat.

Alle drei Apps öffnen beim Start eine Bibliothek, in der die bisher in der App erstellten Dokumente liegen. Ein Antippen des Dokuments auf dem Touchscreen öffnet es. Besonderes Highlight ist die digitale Tastatur, die ebenfalls auf Antippen erscheint und zumindest in der Optik sehr nahe an ihre momentan verfügbaren Hardware-Varianten kommt.

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