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Niantic: Daten-Bug in Pokémon Go berichtigt

12.07.2016 | 12:51 Uhr |

Der Hype um Pokémon Go will nicht nachlassen. Offenbar hat der Entwickler einen groben Fehler bei den Sicherheitseinstellungen begangen.

Am Wochenende ist der Fehler dem Blogger Adam Reeve aufgefallen, unsere Kollegen der Macworld konnten die Einstellung ebenfalls nachstellen: Installiert man die App auf einem iPhone, verlangt sie ein bereits bestehendes Konto. Dabei hat der Nutzer zwei Auswahloptionen – das Konto direkt auf der Webseite pokemon.com oder einen bestehenden Google-Account. Da wohl wegen des großen Nutzeransturm die Pokemon-Seite das Anlegen eines neuen Kontos nicht erlaubt hat, muss sich das Großteil der iOS-Anwender mit dem Google-Account anmelden. Die App erlangte aber somit den vollen Zugang zu den Daten und Einstellungen, konnte also im Namen des Inhabers auch die Mails verschicken.

Nun meldet sich der Entwickler Niantic zum Wort und gibt bekannt, dass der Fehler mittlerweile behoben sein sollte. Die App sollte nur die Basis-Infos sammeln wie die Google ID oder die Mail-Adresse. Google hat ebenfalls bestätigt, dass keine Nutzer-Infos an Niantic und Pokémon Go weitergegeben wurden. Demnach müssen die Nutzer momentan nichts unternehmen, Google werde den Zugang der App nur zu der Basis-Infos einschränken.

Derweil gibt es die App noch nicht im deutschen Store, obwohl die europäische Veröffentlichung für diese Woche geplant ist. Wir haben die App letzte Woche jedoch in München testen können . Der Hersteller hat die US-Amerikanische App für Deutschland lokalisiert.

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