Bildbearbeitung

Nik Collection für 149 statt 500 US-Dollar

26.03.2013 | 11:04 Uhr | Markus Schelhorn

Nik Software bietet seine Plugin-Sammlung Nik Collection bestehend aus HDR Efex Pro 2, Color Efex Pro 4, Silver Efex Pro 2, Viveza 2, Sharpener Pro 3 und Dfine 2 drastisch günstiger an.

Noch vor kurzem hat die Sammlung Nik Collection um die 500 US-Dollar gekostet, nun bietet Nik Software diese für 149 US-Dollar an. Die Sammlung besteht aus den Plug-Ins HDR Efex Pro 2 ( siehe Macwelt-Test ), Color Efex Pro 4 ( siehe Macwelt-Test ), Silver Efex Pro 2 ( siehe Macwelt-Test ), Viveza 2 ( siehe Macwelt-Test ), Sharpener Pro 3 ( siehe Macwelt-Test ) und Dfine . Jedes einzelne Plug-In hat vor kurzem rund 100 US-Dollar gekostet. Nun gibt es diese nicht mehr einzeln zu kaufen sondern nur noch in der Collection-Version. Wer schon eine der Plug-Ins lizenziert hat, bekommt gar die komplette Nik Collection als kostenlosen Download. Eine Besonderheit der Nik-Filter ist das sogenannte U-Point-Werkzeug , mit dem man sehr bequem Bildbereiche bearbeiten kann. Eine Lizenz kann man auf zwei Rechnern verwenden. Die Plug-Ins lassen sich mit Adobe Photoshop , Photoshop Elements , Photoshop Lightroom und Apple Aperture verwenden. Die Nik Collection kann man 15 Tage im vollen Umfang testen.

Killt Google Nik Software?

Google hat letztes Jahr Nik Software gekauft . Bisher hat Snapseed Federn lassen müssen, denn diese schnelle und unkomplizierte Bildeffekt-Software gibt es fortan nicht mehr auf Macs sondern nur noch für iOS - und Android-Geräte . Es bleibt zu befürchten, dass auch die Profi-Programme, mit denen Nik Software groß geworden und sich einen guten Ruf erarbeitet hat, ebenfalls als eigenständige Produkte eingestellt werden und in andere Google-Produkte aufgehen. Ähnliches hat Google mit dem Online-Bildbearbeiter Picnik ( www.picnik.com ) getan. Diese Anwendung gibt es nun nicht mehr als eigenständigen Dienst und ist nun in das Creative Kit von Google Plus integriert.

Auch wenn die Bildbearbeitungs-Plug-Ins von Nik nicht in das Portfolio von Google passen mögen, so zeigt sich der Google-Produktmanager Josh Haftel gegenüber Dpreview zuversichtlich . Demnach wolle Google die Plug-Ins weiter entwickeln. Der stark reduzierte Preis soll die Nik Collection attraktiver machen für Amateure und semi-professionelle Fotografen.

Schon vor dieser drastischen Preisreduzierung der Nik Collection hat der Konkurrent Onone Software ein Cross-Upgrade angeboten . Demnach erhalten Kunden, die eine Nik Collection besitzen, die äquivalente Plug-In-Sammlung Onone Perfect Photo Suite 7 für 149 US-Dollar ( siehe Macwelt-Test Perfect Photo Suite 6 ). Es bleibt abzuwarten, ob Onone auf die Preisänderung von Nik Software reagiert und seine Plug-Ins ebenfalls günstiger anbietet.

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