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Nikon: Drei neue Kompaktkameras

16.09.2004 | 14:20 Uhr |

Drei neue digitale Kompaktkameras sind neben der separat vorgestellten Profi-DSLR-Kamera D2X die Photokina-Neuheiten aus dem Hause Nikon. Die Kompaktkameras sind die 420 Euro teure Einstiegs-Superzoomkamera Coolpix 4800 sowie das 1100 Euro teure Superzoom-Flaggschiff Coolpix 8800, die Nachfolgerin der Coolpix 8700. Erhältlich sind sie ab November und Oktober. Als Antwort auf die weitwinklige Olympus C8080 Wide Zoom schickt Nikon ab Oktober die 1000 Euro teure Coolpix 8400 in die Verkaufsregale.

Coolpix 4800

Günstige Superzoomkameras sind im Kommen. So zeigen Konica Minolta mit der Dimage Z10, Panasonic mit der DMC-FZ3, Kodak mit der DX7590 und Yakumo mit der Mega-Image 84D entsprechende Produkte auf der Photokina, auch Olympus bietet mit der C-720 Ultra Zoom und Canon mit der PowerShot S1 IS einen günstigen Einstieg in die Superzoom-Liga. Für dieses Segment bietet nun auch Nikon mit der 4-Megapixel-Kamera Coolpix 4800 ein entsprechendes Produkt an. Diese bietet ein 8,3-faches Zoomobjektiv mit einer Brennweite von 36 bis 300 mm äquivalent Kleinbild. Makroaufnahmen gelingen ab einen Zentimeter Abstand. Für Einsteiger bietet die Kamera 15 Motivprogramme sowie vier Motivassistenten. Neben einem Best-Shoot-Selektor (BSS) bietet die Kamera einen Belichtungs-BSS (AE BSS), die jeweils die beste Aufnahme einer Serie von bis zu zehn Fotos speichert. Eine 256-Segment-Matroixmessung kann der Autofokus nutzen, dem zudem ein AF-Hilfslicht bei dunklem Umgebungslicht zu Verfügung steht. Alle Einstellräder und Bedienelemente findet man auf der Rückseite der Coolpix 4800, auf der auch ein 1,8 Zoll großes LC-Display untergebracht ist. Der mitgelieferte Lithium-Ionen-Akku EN-EL1 hält für 240 Aufnahmen. Bis zu 1,5 Bilder pro Sekunde bei maximal acht Bildern in Folge kann man mit der Coolpix 4800 in Serie aufnehmen. Die Bilder speichert die Kamera auf einen 13,5 MB großen internen Speicher, zudem kann man eine SD-Card verwenden.

Coolpix 8800

Premiere bei Nikon, denn erstmals verwendet mit der 8-MP-Kamera Coolpix 8800 eine Nikon-Kompaktkamera einen optischen Bildstabilisator, wie beispielsweise bereits die hochwertigen Superzoomkameras von Panasonic. Konica-Minolta bewegt mit seiner Anti-Shake-Technik dagegen den Sensor statt die Optik. Laut Nikon ist mit dem VR-System genannten Bildstabilisator eine bis zu achtmal längere Belichtungszeit bei Freihand-Aufnahmen möglich, was drei Blendenstufen entspricht. Der Zoombereich der Coolpix 8800 ist auf 10-fach gestiegen (35 - 350 mm äquivalent Kleinbild). Ihre Vorgängerin Coolpix 8400 bietet nur einen 8-fachen Zoombereich. Ein Televorsatz verlängert die Brennweite auf 600 mm äquivalent Kleinbild, auch der Bildstabilisator funktioniert hier noch. Darüber hinaus hat Nikon die iTTL-Blitztechnik in die Kamera integriert, die sowohl den internen als auch externe Blitze steuert. Die iTTL-Blitztechnik nutzen die neuen externen Blitzgeräte SB-800 und SB-600 voll aus. Ähnlich der von HP Adaptive Light Technology genannten Technik arbeitet die D-Lighting-Funktion der Coolpix 8800. Bei besonders kontrastreichen Aufnahmen, bei denen die Schatten zu dunkel sind, lässt sich mit D-Lighting nachträglich die Aufnahme zu einer ausgewogenen Belichtung korrigieren. Zudem erkennt die Kamera Rote Augen bei Blitzlichtaufnahmen und korrigiert diese automatisch vor dem Speichern. Neben einem Best-Shoot-Selektor (BSS) bietet die Kamera einen Belichtungs-BSS (AE BSS), die jeweils die beste Aufnahme einer Serie von fünf Fotos speichert. Ein Puffermodus merkt sich bei einer Serienaufnahme die letzten fünf geschossenen Fotos. Zudem sind Videoaufnahmen im Zeitraffer-Modus möglich. Schwenkbar ist wie bei der Coolpix 8400 das LC-Display, das ebenfalls 1,8 Zoll groß ist und 134 000 Bildpunkte darstellen kann.

Coolpix 8400

Mit einem Weitwinkelzoom der Brennweite von 24 bis 85 mm äquivalent Kleinbild trumpft die 8-Megapixel-Kamera Coolpix 8400 auf. Derzeit gibt es keine vergleichbare digitale Kompaktkamera mit einem so hohen Weitwinkel, die Olympus C8080 Wide Zoom bietet beispielsweise eine Brennweite ab 28 Millimeter. Wer es gerne noch breiter haben möchte, der kann den Winkel mit einem Fisheye- sowie einen Weitwinkelkonverter erweitern - auf 9 mm beziehungsweise 18 mm äquivalent Kleinbild. Die Brennweite lässt sich zudem mit dem Televorsatz TC-E3PF mit Phasen-Fresnel-Linse um das 3-fache verlängern. So eignet sich die Kamera vor allem für Landschafts-, Architektur- und Innenaufnahmen sowie Portraits. Bis zu drei Zentimetern kann man sich im Makro-Modus dem Motiv nähern. Neun Messfelder bietet der Autofokus, der zudem ein AF-Hilfslicht nutzen kann. In Verbindung mit den Blitzgeräten SB-800 oder SB-600 ist mit der Coolpix 8400 eine iTTL-Blitzsteuerung möglich. Ähnlich der von HP Adaptive Light Technology genannten Technik arbeitet die D-Lighting-Funktion der Coolpix 8400. Bei besonders kontrastreichen Aufnahmen, bei denen die Schatten zu dunkel sind, lässt sich mit D-Lighting nachträglich die Aufnahme zu einer ausgewogenen Belichtung korrigieren. Zudem erkennt die Kamera Rote Augen bei Blitzlichtaufnahmen und korrigiert diese automatisch vor dem Speichern. Neben einem Best-Shoot-Selektor (BSS) bietet die Kamera einen Belichtungs-BSS (AE BSS), die jeweils die beste Aufnahme einer Serie von fünf Fotos speichert. Auch kann man mit einer Weißabgleichsreihe bei einfachem Betätigen des Auslösers drei Aufnahmen mit verschiedenen Einstellungen für den Weißabgleich erstellen. Diese Einstellungen bestehen aus dem gewählten Weissagleich und eine wärmere sowie kühlere Anmutung. Die Kamera steckt in einem Gehäuse mit Magnesium-Legierung. Schwenkbar ist das 1,8 Zoll große LC-Display mit 134 000 Bildpunkten, das besonders hell und klar sein soll. Bis zu 260 Aufnahmen soll nach dem CIPA-Standard (Betätigung des Zooms vor jeder Aufnahme, Auslösen des integrierten Blitzgeräts bei jeder zweiten Aufnahme; Bildqualität Normal/8 M) der Lithium-Ionen-Akku halten.

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