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Nikons sieben Zwerge

22.02.2007 | 12:36 Uhr |

Nikon betreibt Produktpflege - große Neuerungen oder riesige Überraschungen sind bei den sieben Coolpix-Zwergen L10, L11, L12, S200, S500, S50c und P5000 jedoch nicht dabei. Alle Produkte bleiben im 3fach-Zoom-Bereich - mit unterschiedlichen Brennweiten natürlich. Die Displays bieten eine durchschnittliche Bildschirmdiagonale von 2,5-Zoll, nur die Einsteigerkameras L10 und L11 sowie die S50c weichen hier ab.

Alle neuen Coolpix-Kameras sind mit den automatischen Fotografierhilfen von Nikon ausgestattet. Dazu zählen der Porträt-Autofokus, der auf Gesichter scharfstellen kann, die D-Lighting-Funktion, die die Belichtung von zu hellen oder zu dunklen Bildern ausgleicht, sowie die Rote-Augen-Korrektur. Bemerkenswert ist der optische Bildstabilisator, der unter anderem auch in dem preiswerten Einsteigermodell L12 für rund 200 Euro sowie in der flachen Coolpix S50c integriert ist. Die neuen Kameramodelle sollen in diesem Frühjahr in den Handel kommen.  

Nikon P-Serie: für anspruchsvolle Fotoenthusiasten

Nikon Coolpix P5000: Das neue Topmodell der P-Reihe von Nikon nimmt Fotos mit einer Auflösung von 10 Megapixeln und einem optischer Bildstabilisator auf. Die Kamera ist erweiterbar über einen Blitzschuh sowie mit Tele- und Weitwinkelvorsätzen. Sie kostet rund 420 Euro.  

Nikon S-Serie: Lifestyle-Kameras

Nikon Coolpix S200: Wie die beiden Kolleginnen aus der Coolpix-S-Reihe schafft die S200 eine Auflösung von über 7 Megpaixeln. Auffällig ist das Outfit mit dem gebürsteten Aluminium. Im Gegensatz zur großen Schwester S500 bietet die S200 einen nur digitalen Bildstabilisator, der bei Wackelfotos die Lichtempfindlichkeit erhöht. Der Preis beträgt rund 250 Euro. Nikon Coolpix S500: Bemerkenswert an der Coolpix S500 ist die Schnelligkeit. Laut Nikon ist die Ultrakompaktkamera in nur 0,5 Sekunden einsatzbereit und löst mit der minimalen Verzögerung von 0,005 Sekunden aus. Ob dabei das automatische Scharfstellen schon mit gerechnet ist, hat der Hersteller nicht verraten. Kostenpunkt: rund 330 Euro. Nikon Coolpix S50C: In dem flachen Aluminium-Gehäuse steckt wie in der S500 ein optischer Bildstabilisator mit beweglichen Linsen - darauf weist Nikon als besondere technische Leistung explizit hin. Für den Fotografen mindestens ebenso interessant dürften aber der große 3-Zoll-Monitor sowie die Wi-Fi-Funktionalität sein, mit der die rund 380 Euro teure Kamera Bilder kabellos auf den Rechner übertragen kann.  

Nikon L-Serie: Einsteigerkameras

Nikon Coolpix L10: Die L10 ist der kleinste der sieben Kamerazwerge von Nikon: 5 Megapixel, ein kleiner 2-Zoll-Monitor und der niedrige Preis von rund 140 Euro sind die Eckdaten der Kompaktkamera. Nikon Coolpix L11: Für rund 30 Euro kommt das Schwestermodell der L10 mit 6 Megapixeln und einem 2,4-Zoll-Monitor in den Handel. Nikon Coolpix L12: Die L12 ist das größte Modell der Einsteiger-Serie. Es löst mit 7 Megapixeln auf, bietet einen optischen Bildstabi und einen 2,5-Zoll-Monitor, alles für rund 200 Euro. (Katja Leonhardt, fototools.de ) (Quelle: Dieser Artikel ist auf fototools.de erschienen, dem Online-Magazin für digitale Fotografie. Dort finden sich auch ausführlichere Artikel zu den einzelnen Modellen.)

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