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Njet von Apple

14.07.2004 | 14:36 Uhr |

Nach einem Bericht von Apple Insider hat Apple Plänen, über die Systemeigene Softwareaktualisierung auch Updates anderer Hersteller auszuliefern, eine Absage erteilt.

Egal wie realistisch solche Pläne auch gewesen sein mögen, es wäre tatsächlich reizvoll für Firmen wie Microsoft, Adobe oder Macromedia, Updates für ihre Mac-Software über Apples Software-Aktualisierung distribuieren zu können. Wer jedoch schon einmal erlebt hat, wie sich bei Inkompatibilitäten nach einem Programm- oder Mac-OS-Update die jeweiligen Entwickler gegenseitig die Schuld zuschieben, dem ist klar, dass sich Apple nie auf ein solches Abenteuer einlassen würde. Sobald Apple Udpates von Drittherstellern ausliefern würde, wäre Cupertino in den Augen der Anwender selbstverständlich auch dafür verantwortlich, für eine reibungslose Zusammenarbeit mit dem Mac-OS zu sorgen. Und diesen Schuh will sich Apple sicherlich nicht anziehen. Ein weiterer kritischer Punkt einer solchen Zusammenarbeit wäre auch das Thema Sicherheit.

Eine Ausnahme gibt es jedoch Apple Insider zufolge: Apple würde in iChat angeblich gerne Unterstützung für den MSN Messenger integrieren, warte jedoch darauf, dass Microsoft das entsprechende Protokoll als offenen Standard frei gebe.

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