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Noch eine Software für die Bearbeitung von Raw-Daten

27.07.2007 | 16:04 Uhr |

Ein "digitales Fotolabor für Raw-Daten auf PC und Mac" betitelt Franzis den Raw-Konverter Silkypix Developer Studio 3.0. Ab August soll die deutschsprachige Version als Box erhältlich sein - zum Preis von 119 Euro.

Die Raw-Engine wird unter anderem ergänzt durch die Korrektur von Objektivfehlern, auch mit ICC-Profilen soll die Software arbeiten können. Es wird spannend, welche der immer zahlreicheren Raw-Konverter sich durchsetzen werden.

Sie sprießen zwar nicht gerade wie Pilze aus dem Boden, doch nach der Einführung von Adobe Photoshop Lightroom und Apple Aperture scheinen die Raw-Konverter in Mode zu kommen. Erst vor ein paar Wochen hat Globell das Raw Photostudio für MacOS und Windows vorgestellt, nun folgt der Franzis Verlag, sonst vor allem bekannt durch Computerbücher, mit einer Software für die Bearbeitung von Kamera-Rohdaten. Das Silkypix Developer Studio 3.0 kostet mit 119 Euro für den Download etwa 50 Euro mehr als Raw Photostudio. DxO Optics Pro Standard mit 124 Euro, Bibble Pro mit 129 Euro und Lightzone von Lightcrafts für etwa 130 Euro liegen in etwa preislich mit dem neuen Tool gleichauf. In einer anderen Liga spielen Photoshop Lightroom, Apple Aperture (für je rund 300 Euro) und Capture One von Phase One (rund 500 Euro). Laut Franzis bietet die Software neben grundlegenden Funktionen wie Weißabgleich, Entrauschen, Tonwertkorrekturen und Schärfen auch ein Farbmanagement mit ICC-Profilen. Auch die Beseitigung von Objektivfehlern wie Vignettierung und Verzeichnungen ist möglich. Die Software unterstützt zahlreiche aktuelle Kameramodelle von unter anderem Canon, Nikon, Pentax, Olympus und Sony - eine komplette Liste gibt es auf der Franzis-Webseite . Viele Bearbeitungen können auch auf JPEGs und TIFF-Dateien angewendet werden. Stapelverarbeitung ist ebenfalls möglich. Silkypix Developer Studio Pro 3.0 ist für 139 Euro als Boxversion ab Ende August und für 119 Euro als Download ab sofort erhältlich. Die Software läuft ab PowerPCs sowie auf Intel-Macs und ist auch unter Windows einsatzfähig.

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