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Handy-Absatz fällt um knapp zehn Prozent

20.05.2009 | 10:50 Uhr

Die Wirtschaftskrise hinterlässt deutliche Spuren auf dem Handy-Markt, berichtet Gartner. Spitzenreiter Nokia ist besonders stark betroffen.

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Im ersten Quartal fielen die weltweiten Verkäufe von Mobiltelefonen im Jahresvergleich um 9,4 Prozent auf 269,1 Millionen Geräte, wie das Marktforschungsinstitut Gartner am Mittwoch im britischen Egham mitteilte. "Es war das erste Mal, dass der Markt im ersten Quartal verglichen zum Vorjahr geschrumpft ist", sagte Gartner-Analystin Carolina Milanesi. Händler versuchten demnach, Lagerbestände abzubauen statt bei den Herstellern neue Geräte zu kaufen. Es gebe allerdings Anzeichen für eine Erholung zum Beispiel in Nordamerika und China.

Marktführer Nokia büßte laut Gartner Marktanteile ein: Von den Finnen kamen zuletzt noch 36,2 Prozent der verkauften Handys nach 39,1 Prozent vor einem Jahr. Auf dem zweiten Rang konnte Samsung demnach den Marktanteil auf 19,1 Prozent ausbauen nach 14,4 Prozent vor einem Jahr. Der Anteil der Smartphones, wie die Kombination aus Handy und Minicomputer genannt wird, am gesamten Markt stieg auf 13,5 Prozent von elf Prozent vor einem Jahr. Für den gesamten Handymarkt gehen die Marktforscher im laufenden Jahr weiterhin von einem Absatzrückgang von vier Prozent aus. (dpa/ajf)

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