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Nominierung für Internet-"Oscars" verkündet

09.04.2003 | 11:26 Uhr |

San Francisco (dpa) - Die Webseiten von Greenpeace, der VereintenNationen und des britischen Fernsehsenders BBC gehören zu den 150Anwärtern für die Webby-Awards, die «Oscars des Internets». Alseinziger deutscher Kandidat konnte sich die Webseitewww.blinkenlights.de in der Sparte Internetkunst einen Platz sichern.

Die Nominierungen gaben die Verleiher der Webby-Awards am Dienstagin San Francisco bekannt. Am 5. Juni sollen die Trophäen zum siebtenMal in der Westküstenmetropole vergeben werden. Je fünf Webseitenkonkurrieren in 30 Kategorien wie Musik, Sport, Nachrichten,Verrücktes, Spirituelles, Wissenschaft und Politik.

Nach Angaben der Veranstalter konnten sich 24 nicht-amerikanischeBewerber für den Wettbewerb qualifizieren, darunter dieniederländische Personal-Webseite www.davidstill.org und drei BBC-Internetdienste. In der Sparte Politik wurde die Anti-Kriegs-BewegungMoveOn.org aufgestellt. Die satirische Webseite Whitehouse.org konntesich in der Kategorie Humor platzieren.

Webby-Gründerin Tiffany Shlain wies auf den großen Anteil vonWebseiten hin, die den «weltweiten Austausch von Ideen» fördernwürden, die von den «herkömmlichen Medien» oft übersehen werden.Viele der nominierten Webseiten tragen aus Sicht der Organisatorendazu bei, dass die Benutzer politisch, technologisch und spirituellmehr Einfluss nehmen können.

Ausgesucht werden die Preisträger von den knapp 500 Mitgliedernder «Academy of Digital Arts and Sciences», einer Jury mitProminenten wie Musiker David Bowie und Beck, Oracle-Chef LarryEllison und «Simpsons»-Erfinder Matt Groening. Die Organisatorenfordern auch Internetbenutzer in aller Welt dazu auf, sich an derAuswahl zu beteiligen.

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