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Macbook Pro mit Nvidia-Hybrid-Grafik

14.10.2008 | 20:30 Uhr |

Die Gerüchte der vorigen Tage waren ein Appetithappen. De facto hat Apple die Hardware der teueren Macbook Pro mehr überarbeitet als erwartet.

Bild des neuen Macbook Pro (Apple)
Vergrößern Bild des neuen Macbook Pro (Apple)
© Apple

Zwei Grafikkarten in einem Notebook wirken wie eine Spielerei, doch Sony zeigt schon seit einiger Zeit, dass diese "Hybrid-Technik" gut nutzbar ist. Mit den neuen Macbook-Pro-Modellen zieht Apple deshalb nach.

Sie enthalten zwei Grafikchips von Nvidia; die Mittelklassevariante Geforce 9400M, deren Leistung etwa zwischen den bisher erhältlichen Intel-Chipsatzgrafik GMA X3100 (Macbook) und Nvidia 8600M GT (Macbook Pro) liegt. Wer die ultimative Leistung in den neuen Macbook-Pro-Modellen haben will, kann den Schalter umlegen und stattdessen die eingebaute Grafikkarte Geforce 9600M GT benutzen. Damit könne man, so Steve Jobs in der Produktvorstellung, die Grafikleistung verdoppeln - allerdings fließt dann auch mehr Strom. Sprich: Die Batterielaufzeit verkürzt sich um eine Stunde (4 Stunden statt maximal 5 Stunden).

Bei den Prozessoren sind Intels Top-Modelle eingebaut; zur Auswahl stehen Taktraten von 2,4 oder 2,53 GHz - gegen Aufpreis lassen sich alle neuen Macbook Pro aber mit 2,8-GHz-Prozessor ordern.

Änderungen an den Anschlüssen

Die Zahl und Art der externen Anschlüsse hat sich drastischer geändert: Ab sofort steht nur noch ein Firewire-800-Anschluß zur Verfügung; Firewire-400-Geräte (zum Beispiel Videokameras) lassen sich nur mit dem beiliegenden Adapter verbinden. Es bleibt bei 2 USB-2-Steckern, Gigabit-Ethernet sowie Audio-Ein- und Ausgang. Geblieben ist auch der Erweiterungssteckplatz im Format Expresscard 34. Monitore aber finden nur noch über einen Mini-DVI-Anschluß Kontakt, wie er heute zum Beispiel im iMac eingebaut ist.

Batterie und Festplatte sind über eine Klappe erreichbar. Speziell der Austausch der Festplatte ist damit wesentlich einfach als bisher. Zum Lieferumfang gehört eine 250-GB-Festplatte, der Arbeitsspeicher faßt 2 GB (DDR3-Module, Taktrate 1066 MHz).

Das Gehäuse ähnelt dem bisher erhältlichen Macbook Air, die Dicke wurde gegenüber den bisher erhältlichen Macbook Pro um 5 Prozent auf jetzt 2,4 Zentimeter reduziert. Apples Chefdesigner Jonathan Ive sagte, dass Rahmen, Platine und Gehäuse jetzt erheblich stabiler sind als bisher, dadurch konnte Raum gespart werden. Das Gewicht liegt aber mehr oder minder unverändert bei etwas mehr als 2,4 Kilogramm.

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