Spracherkennung

Nuance-Umfrage zeigt intensive Nutzung von Siri & Co.

21.01.2013 | 09:42 Uhr | Thomas Hartmann

Über eintausend Smartphone-Nutzer befragte Spracherkennungsspezialist Nuance im Dezember 2012 und fand heraus, dass diese gern Gebrauch von ihrem ”persönlichen digitalen Assistenten” wie Siri oder S-Voice machen.

Demnach interessieren sich 61 Prozent der Nutzer überhaupt für einen persönlichen Assistenten auf ihrem Handy. 75 Prozent haben ihr Mobilgerät immer griffbereit. 57 Prozent derjenigen, die den persönlichen Assistenten nutzen, machen davon täglich Gebrauch, 87 Prozent immerhin mindestens einmal wöchentlich. 80 Prozent wünschen sich, dass sie ihren virtuellen Assistenten auf all ihren digitalen Geräten zur Verfügung haben könnten.

Interessant ist auch die inhaltliche Analyse bezüglich der Geschlechter. Demzufolge geben 66 Prozent der Männer ihrem persönlichen Assistenten einen Namen, 57 Prozent fühlen eine persönliche Verbindung zu ihrem digitalen Gegenüber, und ebenso viele rühmen am meisten die Handfreiheit, die ihnen der Assistent bei der Informationsbeschaffung – etwa am Lenkrad eines Autos – lässt.

Bei den Frauen sind es immerhin 71 Prozent, die ihrem virtuellen Assistenten einen Namen geben, 60 Prozent von ihnen nutzen die Spracheingabe vor allem für die Texterstellung und das Posten auf sozialen Medien wie Facebook. Für sie sind die Zeitersparnis (62 Prozent) und das Multitasking (55 Prozent) die größte Errungenschaft des Sprachassistenten. Insgesamt wird der digitale persönliche Sprachassistent vor allem eingesetzt, um Navigationsanweisungen zu erhalten (76 Prozent), 75 Prozent verschicken damit Texte und 63 Prozent setzen Siri & Co. für die Suche im Internet ein. Auch Wettervorhersagen (72 Prozent) und Restaurant-Empfehlungen (61 Prozent) sind Nuance' Untersuchung zufolge sehr beliebt. Neben dem englischsprachigen Text zeigt eine Infografik von Nuance detaillierte Ergebnisse.

Info: Nuance

1669248