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Fusion könnte O2 und E-Plus UMTS-Lizenzen kosten

05.08.2013 | 12:59 Uhr |

Die Bundesnetzagentur prüft derzeit, ob O2 und E-Plus nach dem geplanten Zusammenschluss noch ihre bisherigen Lizenzen für Funkfrequenzen nutzen dürfen.

Die Bundesnetzagentur prüft derzeit, ob die Funklizenzen für UMTS-Frequenzen von O2 und E-Plus auch nach der geplanten Fusion noch gültig sind. Die Agentur hat die beiden Unternehmen angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten, bestätigt die Agentur gegenüber iPhoneWelt. In dem Schreiben, das iPhoneWelt vorliegt, heißt es, "dass Inhaber von UMTS-Frequenznutzungsrechten voneinander wettbewerblich unabhängig sein müssen." Im äußersten Falle könne die Agentur die Zuteilung der Frequenzen widerrufen, so das Schreiben weiter.

Die Unternehmen sollen innerhalb von zwei Wochen erklären, wie der Zusammenschluss geplant sei. Die Bundesnetzagentur müsse verhinden, dass dadurch Wettbewerbsverzerrungen passieren oder Funkfrequenzen ineffizient genutzt werden, heißt es in dem Brief an die Unternehmen. Die Netzagentur will in dem Verfahren prüfen, ob die Zusammenlegung der beiden Provider "wettbewerblich relevante Auswirkungen im Markt haben wird."

Nach der Fusion mit E-Plus wird O2 mit rund 43 Millionen Kunden der größte deutsche Mobilfunkprovider sein. Der Name soll dann wie bisher "Telefonica Deutschland" lauten, es solle weiterhin eine Markenstrategie mit unterschiedlichen Markennamen für unterschiedliche Zielgruppen geben, kündigt Roland Kuntze , PR-Chef von Telefonica Deutschland, an. Bis Mitte 2014 soll die Transaktion abgeschlossen sein.

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