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ODF und OOXML sollen besser harmonisieren

14.04.2008 | 17:05 Uhr |

Die ISO-Organisation will zwischen dem Openoffice-Format und dem Gegenstück von Microsoft vermitteln. Mit einer neuen Arbeitsgruppe sollen die Fronten zwischen den beiden XML-Dateiformaten aufgeweicht werden.

Jetzt hat die ISO/IEC-Arbeitsgruppe SC 34 Microsofts Office-Dateiformat OOXML zwar zum Standard gemacht, glücklich ist sie damit aber noch immer nicht. Denn mit dem OpenOffice.org-Format ODF gab es zuvor bereits einen Standard unter den XML-Dateiformaten - nun aber gibt es deren zwei. Das Nachsehen hat vor allem der Endanwender, der in diesem Durcheinander zu Recht kommen muss.

Die Internationale Organisation für Normung ist sich dessen bewusst und hat beschlossen, die Interoperabilität zwischen beiden Formaten zu fördern. Zu diesem Zweck wird neben einer Arbeitsgruppe für die Betreuung von OOXML und einer zweiten für die Betreuung von ODF gleich eine dritte gegründet, die für die Harmonisierung der beiden verantwortlich zeichnet.

Allerdings weist Heise darauf hin , dass eine Harmonisierung in der SC 34 zunächst „zwischenmenschlich“ von Nöten sei: Dort seien bei einer Sitzung „dermaßen die Fetzen geflogen“, dass sich 30 Teilnehmer gezwungen sahen, „in einem offenen Brief zur Mäßigung aufzufordern.“

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