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OS X 10.11.5: Fehler bei Profilen behoben

17.05.2016 | 10:45 Uhr |

Heimanwender werden nicht viel von den Neuerungen von OS X 10.11.5 bemerken. Die Server-Version und die Konfigurationsprofile sind verbessert.

Zwei Monate nach Version 10.11.4 hat Apple ein weiteres Update für El Capitan veröffentlicht. Wie wir bereits zu den zahlreichen Beta-Updates geschrieben haben: Auf der Benutzeroberfläche hat sich nicht viel getan. Neben zahlreichen Sicherheitsupdates hat Apple aber auch an der Stabilität von OS X gearbeitet. Einen kleinen Wermutstropfen bietet aber iTunes in Version 12.4.

Die wohl letzte Aktualisierung für El Capitan trägt die Versionsnummer 15F34 und kommt circa einen Monat vor der jährlichen Entwicklerkonferenz, der WWDC 2016, im Juni. Apple dürfte also die Entwicklung an El Capitan damit abgeschlossen haben, und konzentriert sich intern nun vollends auf MacOS 12 (oder wie auch immer der Nachfolger heißen wird) .

iTunes als einziges Highlight

iTunes hat zwar nicht  – wie viele bereits gehofft haben – einen kompletten Neuanstrich erhalten und einzelne Sparten ausgegliedert, aber besitzt nun eine einheitliche Seitenleiste für alle Ansichten. Auch hat Apple einzelne Elemente aus der oberen Navigationsleiste entfernt. Weitere Einzelheiten zum iTunes-Update erfahren Sie in einem gesonderten Beitrag.

Was ist nun neu?

Eigentlich nicht viel. Das Update auf OS X 10.11.5 ist vor allem für Administratoren von Firmennetzen interessant, denn Apple berichtigt mit der neuen Version ein paar Fehler bei den Konfigurationsprofilen, die erlauben, gleiche Einstellungen auf mehreren Firmen-Macs zu installieren. Auch in der Server-Version ist ein Anzeige-Fehler bei den mehreren Net-Boots behoben, OS X 10.11.4 zeigte ein Image, obwohl mehrere auf dem System installiert wurden.

Wann kommt das nächste Update?

Bis zur WWDC am 13. Juni dürfte sich nicht all zu viel tun. OS X 10.11.6 dürfte nicht viel Sinn ergeben, da bislang keinerlei gravierenden Bugs bekannt sind. Außerdem können weitere Sicherheitsupdates auch ohne große Versionierung nachträglich installiert werden.

Ziel wird es jetzt sein, sowohl App-Entwickler als auch interne Ressourcen auf das nächste große Update einzustimmen. Vermutlich werden die kommenden Wochen ein paar Informationen über Umwege an die Öffentlichkeit getragen, und nur im allergrößten Notfall noch einmal nachgebessert.

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