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Kommentar: Mountain Lion schmerzt

21.02.2012 | 13:22 Uhr |

Nur ein Jahr nach Lion wird Apple im Sommer mit Mountain Lion schon das nächste Mac-Betriebssystem bringen. Besonders Entwickler ärgern sich über Apples Einschränkungen.

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Es ist keine deutsche Nörgelei. Seit Herbst 2011 regt sich in den USA Widerspruch gegen OS X Lion und der nächsten Fassung des Mac-Betriebssystem "Mountain Lion". Es sind vor allem Softwareentwickler, die sich von zwei Seiten angegriffen fühlen: Einmal Apples Pflicht zum Verkauf von Mac-Software über den Mac App Store, wenn eine Software Zugriff auf iCloud bieten will. Anders formuliert: Kein Programm darf auf den Online-Dienst iCloud zugreifen, das nicht vorher über den Mac App Store verkauft wurde. Auf der anderen Seite beinhaltet der Verkauf über den Mac App Store aber die Pflicht zum Sicherheitsmechanismus "Sandbox". Sandbox (oder "Sandkasten") unterbindet viele bekannte Hilfen der Kommunikation zwischen verschiedenen Programmen. Damit ist nicht die Zwischenablage gemeint, sondern beispielsweise Moom, eine Software, die die Fenster verschiedener Programme auf dem Monitor anordnet. Von Plug-ins wie Cool-Iris, die die Bilder in Safari bildschirmfüllend vergrößern ganz zu schweigen. Die Gegenvorschläge der Entwickler aber hat Apple bisher (weitgehend) ignoriert; zumindest ist uns keine offizielle Aussage dazu bekannt. Das klingt nicht gut in meinen Ohren.

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