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Warum OS-X-Installer nicht mehr funktionieren

04.03.2016 | 14:43 Uhr |

Durch ein abgelaufenes Zertifikat funktionieren alte OS X-Installer nur noch mit einem Trick.

Eine komplette Installationsdatei von OS X El Capitan oder Yosemite ist mehrere GB groß, nach der Installation wird die Datei automatisch gelöscht. Viele Anwender mit lahmer Internetanbindung erstellen deshalb USB-Installations-Medien oder speichern eine Kopie der Installationsdatei. Wie Tidbits berichtet, sind aber vor dem 14. Februar heruntergeladenen Installer nicht mehr nutzbar. Bei der Installation, egal ob über eine Installations-App oder über einen USB-Stick, sieht man ein Warnfenster. Das Programm könne nicht verifiziert werden, eine Installation ist nicht möglich. Der Grund dafür ist das Ablaufen eines Entwickler-Zertifikats, das für den Start einer App erforderlich ist. Dieses Problem betraf auch viele andere Apps aus dem App Store, dass auch alle neueren OS X-Installer betroffen sind, stellt mancher wohl erst im ungünstigsten Moment fest. Die einfachste Lösung ist das Laden eines aktuellen Installers und das Erstellen neuer Installationsmedien – was mehrere Stunden dauern kann.

Man kann den Installer aber alternativ mit einem Trick des Tidbit -Lesers Randy Singer überlisten: Man ändert einfach das Systemdatum. Ist der Rechner über ein Installationsmedium gebootet, ist dies aber etwas aufwendiger, da man keinen Zugriff auf die Systemeinstellung Datum hat. Hier startet man deshalb das Dienstprogramm Terminal und ändert mit einem Befehl das Datum auf einen Tag vor dem 14. Februar 2016. Der Terminalbefehl lautet „date 0201010116“ (ohne Anführungszeichen), den man mit dem Zeilenschalter bestätigt. Danach ist eine Installation problemlos möglich.

Wie man einen bootfächigen USB-Stick mit OS X El Capitan darauf erstellt , kann man in unserem Ratgeber nachlesen.

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