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Mehr Power für Safari 8.0

18.06.2014 | 09:00 Uhr |

Neues OS X, neuer Safari: Diese fast schon goldene Regel gilt auch für OS X Yosemite und seinen Safari 8.0 – und der ist schneller und übersichtlicher denn je.

Was soll ein Webbrowser idealerweise am besten können? Im Web browsen, versteht sich. Und das kann Safari 8.0 schneller, als alle seine Vorgänger. Doch bevor wir uns im Detail mit den Geschwindigkeitsverbesserungen von Safar 8.0 befassen, gilt der erste Blick der neuen, aufgeräumteren Oberfläche von Apples Standardbrowser, denn: Wie im ganzen System hat Apple auch bei Safari gehörig Hand angelegt.

Maximale Transparenz

Das hervorstechendste Designelement von OS X Yosemite, die Transparenz der Menüleisten, hat auch in Safari seinen Platz gefunden: Sowohl die Titelleiste, als auch die Tabs- und Seiten-Leisten lassen die jeweiligen Hintergründe transparent durchschimmern. Neben dieser grafischen Spielerei hat Apple auch das Interface von Safari aufgeräumt. Das Motto dabei (im offiziellen Apple-PR-Sprech): „Weniger Symbolleiste. Mehr Internet.“

Was die Grundanordung der Menüelemente betrifft, hat sich gar nicht allzu viel verändert.
Vergrößern Was die Grundanordung der Menüelemente betrifft, hat sich gar nicht allzu viel verändert.

Und das wird durchgehend beherzigt, denn die Symbolleiste ist so sehr reduziert worden, dass kaum noch etwas davon übrig ist. Auf den Screenshots ist das schon sehr schön zu sehen: Während die Adressleiste noch an Ort und stelle ist, rückt Apple die anderen Menüelemente (Freigeben-Schaltfläche, „Alle Tabs einblenden“ oder die Navigationspfeile) an die äußersten Ränder.

Tabs werden mit Safari 8.0 stapelweise abgelegt.
Vergrößern Tabs werden mit Safari 8.0 stapelweise abgelegt.

Das hat damit zu tun, dass wie schon in Spotlight die Suchfunktion stark aufgewertet wurde (bei einer Web-Suche werden nun auch Wikipedia-Einträge oder Kartendaten mit einbezogen) und das dominierende Feature der Symbolleiste sein soll. Die mit Mavericks eingeführte Seitenleiste mit Lesezeichen, Leselist und Shared Links ist aber weiter am Start, genauso wie die beliebte Leseansicht.

Die Leseansicht ist weiter dabei.
Vergrößern Die Leseansicht ist weiter dabei.

Neu ist dagegen die verbesserte Tabs-Ansicht, denn Safari 8.0 zeigt nach einem Klick auf die neue Tabs-Schaltflache alle geöffneten Tabs (inklusive iCloud-Tabs) an. Dabei werden für den Fall, dass mehrere Seiten der gleichen Domain – beispielsweise mehrere Macwelt-Artikel – geöffnet sind, selbige Stapelweise angezeigt.

Safari 8.0 punktet vor allem bei der JavaScript Performance.
Vergrößern Safari 8.0 punktet vor allem bei der JavaScript Performance.

Safari-Fazit: Schneller als die Polizei erlaubt

Ok, Safari sieht besser aus und wirkt aufgeräumter. Entscheidend ist aber auch, wie die Performance beim Surfen aussieht. Und da hat sich Apple nicht Lumpen lassen und diverse Verbesserungen in die achte Safari-Generation einfließen lassen (vor allem mit Blick auf JavaScript). Schon bei unseren ersten Tests fühlte sich Safari 8.0 deutlich Performance an, als sein Mavericks-Vorgänger. Und wo unter Mavericks bei mehr als sechs Tabs auf einem Macbook Air noch die Lüfter aufheulten, bliebt der Rechner unter Yosemite neuem Safari leise.

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