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OWC verneint niedrigere SSD-Geschwindigkeiten in neuen Macbook Air

07.05.2014 | 08:15 Uhr |

Erst vor zwei Wochen hat Apple neue Macbook Air auf den Markt gebracht. Diese haben unter anderem bei der der Akku-Laufzeit zugelegt, im Preis allerdings um 100 Euro abgenommen.

Ein aktueller Test unserer US-Kollegen von der Macworld Test hat sich dagegen primär der SSD-Geschwindigkeit der neuen Macbook Air angenommen. Diese haben im Vergleich zu den Modellen aus dem Vorjahr allerdings keine ganz so gute Figur gemacht. Der Zubehör-Hersteller Other World Computing betont nun allerdings, dass die aktuellen SSD mit denen aus den Modellen des Vorjahres nur schwer vergleichbar sein sollen. 2013 wurden die SSDs im Macbook Air von Toshiba, SanDisk und Samsung verbaut.

Die Geschwindigkeiten dieser SSDs unterscheiden sich allerdings teilweise stark, daher ist es eine Art Glücksspiel, ob die SSD eines neu gekauften Macbook Air nun schneller oder langsamer ist. Auch im Jahr 2014 hat sich die Sache mit dem Glücksspiel nicht verändert, daher sind Tests, die Vergleiche zwischen den Modellen des Macbook Air anstellen, auch nicht wirklich aussagekräftig. Der Hersteller OWC widerspricht allerdings dem Gerücht, Apple würde bewusst langsame SSDs ins Macbook Air einbauen, um Kosten zu sparen. Das Unternehmen vergleicht für diese Aussage zwei SSDs mit 128 GB.

Die Vorjahres-SSD kommt auf eine Lesegeschwindigkeit 705 und Schreibgeschwindigkeit 315. In diesem Jahr sind es dagegen 711 und 316. Das bedeutet, dass es im Endeffekt überhaupt nicht darauf ankommt, in welchem Jahr das Macbook Air gefertigt wurde, sondern darauf, welche SSD im Inneren verbaut ist. Das sieht man allerdings nicht vorher, daher auch das besagte Glücksspiel.

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