2111874

Obi Worldphone: iPhone-Rivale von Apples Ex-CEO

27.08.2015 | 14:15 Uhr |

Ein günstiges, gleichwohl cool gestaltetes Smartphone für Entwicklungsländer ist das Obi Worldphone.

Obi – nein, gemeint nicht der hierzulande bekannte Baumarkt, sondern Obi Worldphone, dessen Chef der frühere Apple-CEO John Sculley ist – hat gemeinsam mit der Designfirma Ammunition und dessen Gründer Robert Brunner zwei schick wirkende Smartphones auf Android-Basis entwickelt und will diese bis 2017 vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern im Mittleren Osten und Afrika etablieren.

Von Brunner stammt etwa auch das Design für die Beats by Dre-Headphones, die Marke gehört inzwischen Apple. Und Sculley ist bekanntlich schon einmal früh mit einem Mobilgerät, dem Apple Newton samt damals fortschrittlicher Handschrifterkennung, am Markt gescheitert. Diesmal will er es erfolgreicher machen. Dazu wird es Modelle mit unterschiedlichen Anforderungen und Preisen geben . Das günstigere SJ1.5 wird von einem Plastikgehäuse beherbergt, unterstützt maximal 3G und ist mit einem Quad-Core-Prozessor sowie 16 GB internem Flash-Speicher ausgestattet, der Preis dafür soll bei 129 US-Dollar liegen. Das höherwertige SF1 bietet ein Fiberglas-Gehäuse, unterstützt LTE und kommt mit einem 5-Zoll-Display (Full-HD, 1920 x 1080 und 443 PPI), Snapdragon 615-CPU, bis zu 3 GB RAM Arbeitsspeicher und maximal 32 GB Flash-Speicher. Der Preis hierfür soll bei 250 US-Dollar liegen. Die Smartphones sind mit einem firmenseitig angepassten Android 5 ”Lollipop” ausgestattet und lassen sich per Micro-SD-Karte erweitern. Dazu kommen Kameras mit bis zu 13 Megapixel und Dolby Audio Surround-Sound.

Während nicht bekannt ist, ob und wann die Obi Worldphones auch außerhalb der genannten Märkte zu haben sein werden, dürften sie anderen Mitbewerbern bei Erscheinen dort durchaus Konkurrenz machen – auch den günstiger verkauften iPhone-Vorgängermodellen von Apple .

0 Kommentare zu diesem Artikel
2111874