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Office für iOS könnte Microsoft 2,5 Milliarden US-Dollar einbringen

18.02.2013 | 17:07 Uhr |

Office für das iOS könnte sich für Microsoft lohnen - falls das Surface weiter floppt.

Microsoft-Chef Steve Ballmer hat erst vor kurzem Office-Programmen für iOS eine Absage erteilt und sie als überflüssig bezeichnet. Eine Marktanalyse von Morgan Stanleys Adam Holt sollte Ballmer aber zu denken geben. Holt schätzt, dass eine Office-Suite für das iPad für Microsoft ein "Milliarden-Dollar-Geschäft" wäre. Obwohl die Verfügbarkeit einer solchen Suite dem Verkauf des Surface-Tablets schaden könnte, würde ein Verzicht auf Office für iOS Microsoft aber netto 2,5 Milliarden US-Dollar Umsatz kosten. Sollten sich Windows-Tablets nicht wie von Microsoft gewünscht auf dem Markt durchsetzen, könnte dies ein Umdenken zu Folge haben, meint der Analyst. Mehr als zehn Prozent Marktanteil seien für das Surface und Surface RT im Jahr 2013 schwer zu erreichen. Anwender von Apple-Geräten bringen laut Holt auch eine höhere Bereitschaft zum Softwarekauf mit, auf 30 bis 40 Prozent aller Macs laufe ein bezahltes Office, aber nur auf zehn bis 15 Prozent aller Windows-Rechner.

Angeblich ist ein Office-Paket für iOS auch an Apples Gebühren für den App Store bislang gescheitert, Microsoft könne aber Office 365 für iOS (und Android) öffnen, somit auf native Clients verzichten und den App Store umgehen, schlägt Holt vor.

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