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Office war gestern

18.03.2004 | 15:46 Uhr |

Microsoft hat die kommende Version der Office-Suite für den Mac entscheidend weiter entwickelt, Arbeitsgruppen profitieren.

Kurz vor Beginn der Cebit in Hannover hat Microsoft mit dem Versand der Preview-Versionen von Office 2004 für den Mac begonnen. Während sich bei der Installation des mit Spannung erwarteten Updates der Bürosoftware die Revolutionen im Rahmen halten, beginnen die Neuerungen bereits bei den Programmicons von Word, Excel, Powerpoint und Entourage. Statt des gewohnt plastischen Aqua-Designs reduzieren die Künstler in Redmond das Erscheinungsbild der Sinnbilder auf ein subtiles Schattenspiel, angereichert mit einem kräftigen Schuss Farbe. Zwischen anderen Programmicons im Dock sehen die Office-Applikationen nun etwas zurückhaltender aus - sicherlich eine Geschmacksfrage, auf den ersten Blick passten die Vorgänger jedoch besser zum Style von Mac-OS X. Auch sehr erfreulich ist die erhöhte Geschwindigkeit der Online-Hilfe. Zur Eingabe eines Suchbegriffs öffnet sich das passende Fenster innerhalb eines Augenblicks, ebenso schnell präsentiert das Tool sinnvolle Einträge in der umfangreichen Hilfe.

Projekt-Arbeit

Grundsätzlich neu ist das "Project Center", das der Benutzer zwar in Entourage verwaltet, der Inhalt eines Projekts steht jedoch allen Office-Anwendungen offen. Entourage legt zur Projektverwaltung einen Ordner auf einem lokalen Rechner, einem Fileserver oder sogar einer iDisk (Webdav) an, um darin alle Projektdateien zu archivieren. Ob es sich dabei nun um Word-Dokumente, Excel-Tabellen oder Powerpoint-Präsentationen handelt spielt keine Rolle. In der Projektübersicht sind auch Emails von Gruppenmitgliedern, Aufgabenzuweisungen und Termine ersichtlich. Dank dieser durchdachten Funktion lassen sich aufwändige Projekte komfortabel, übersichtlich und effizient verwalten. Sowohl größere Gruppen als auch Einzelpersonen können mit diesem Tool sehr sinnvoll und organisiert arbeiten.

Ebenfalls eine gemeinsame Neuerung für alle Office-Programme ist das "Scrapbook", eine Art digitaler Notizblock. Ein Benutzer sammelt in einem kleinen Fenster Informationen verschiedener Art: Textblöcke, Webadressen, Kontaktdaten, Grafiken, Tondateien oder ganze Dokumente. Den Inhalt des gefüllten Scrapbooks sehen anschließend alle Office-Applikationen - womit der Austausch von Daten zwischen den Programmen erheblich vereinfacht ist. Zur besseren Übersicht lassen sich die Einträge im Scrapbook nach Datum, Ersteller, Projektzugehörigkeit oder Informationsart sortieren. Optisch netter Effekt: Überlagert das separate Scrapbook-Fenster den Arbeitsbereich, blendet sich die schwebende Palette automatisch aus, wenn der Benutzer Eingaben an einer verdeckten Stelle vornimmt.

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