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Online-Attacken auf Bankkunden ziehen weitere Kreise

28.08.2004 | 12:38 Uhr |

Betrügerische Online-Attacken auf Bankkunden ziehen nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" weitere Kreise als bislang bekannt. Auch bei genossenschaftlichen Banken habe es drei unterschiedliche Betrugsversuche mit so genannten "Phishing"-Mails gegeben, sagte einer Sprecherin des Bundesverbandes der Volks- und Raiffeisenbanken dem Magazin.

Bei der "Phishing"-Masche ("Password fishing") werden Bankkunden über E-Mail auf gefälschte angebliche Bank-Webseiten gelotst und dort aufgefordert, Kontonummern und geheime PIN- und TAN-Nummern für Kontozugang und Abwicklung von Transfers anzugeben.

Laut "Spiegel" hat es seit Mai mindestens zehn Angriffe auf Online-Kunden deutscher Banken gegeben. In 40 Fällen hätten es die Betrüger geschafft, sich die Zugangsdaten von Bankkunden zu verschaffen und anschließend Überweisungen in Höhe von bis zu 50.000 Euro auszulösen. "Zwei Zahlungen wurden erst in letzter Minute bei osteuropäischen Banken gestoppt", schreibt das Magazin. "Die restlichen Transfers wurden schon bei der Überweisung abgefangen, so dass kein Bankkunde geschädigt wurde."

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