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Studie: Bankgeschäfte via Internet nehmen zu

02.09.2010 | 10:08 Uhr |

Bankgeschäfte per Mausklick nehmen zu. Zwarwerden noch immer die meisten neuen Finanzverträge in der Filialeabgeschlossen, wie die Studie von Deutscher Bank und Google ergab.

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Immer mehr Verbraucher informieren sich zuvor online über Konditionenfür Geldanlage, Baukredite und Altersvorsorge, wie die Autoren der Studie am Mittwoch erläuterten.

Mehr als 60 Prozent der Internetnutzer besuchen demnach Internetseiten mit Finanzthemen, 20 Prozent stellen finanzrelevante Suchanfragen. Allerdings wurden im vergangenen Jahr nur gut 11Prozent aller neuen Finanzverträge online geschlossen, mehr als 80 Prozent im direkten Gespräch mit dem Bankberater in der Filiale. Der Rest des Neugeschäfts wurde schriftlich oder telefonisch abgewickelt.

Der Anteil des Online-Kanals am Neugeschäft erhöhte sich in denvergangenen fünf Jahren um rund 60 Prozent - Tendenz steigend. Wer nur die Zahl der Online-Abschlüsse zähle, unterschätze das Internet: Bei fast jedem zweiten Neuabschluss (48,6 Prozent) gehe der Kundezwar in die Filiale, informiere sich aber vorher im Internet.

"Wir wussten natürlich, dass das Internet ein wichtiger Informationskanal ist. Aber dass es in diesem Ausmaß auch für Finanzentscheidungen genutzt wird, hat uns doch überrascht", sagte Studienautor Thomas Meyer von Deutsche Bank Research. "Online- Abschlüsse werden weiter zunehmen, verlieren wird das reine Filialgeschäft ohne vorherige Online-Recherche." Die Gründe: Verbraucher seien mit dem Internet zunehmend vertraut, vor allem junge Menschen seien an das Surfen gewöhnt, neue Technikenerleichterten Vertragsabschlüsse im Internet.

Trotz der zunehmenden Bedeutung des Internets sind die Studienautoren überzeugt: "Für eine umfassende Finanzplanung und beikomplexeren Produkten werden auch künftig viele Kunden eineindividuelle und persönliche Beratung suchen."

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