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Online-Briefmarke kommt Ende August

01.08.2001 | 00:00 Uhr |

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Postkunden können voraussichtlich ab Ende August bundesweit ihre Briefmarken aus dem Internet beziehen. Der neue Online-Frankierservice habe sich in einem dreimonatigen Testlauf mit 48 Pilotkunden im praktischen Einsatz bewährt, teilte das Unternehmen am Montag in Bonn mit. Für die elektronische Briefmarke benötigen Kunden den Angaben zufolge neben der posteigenen Software "Stampit" einen handelsüblichen Windows-PC mit Tintenstrahl- oder Laserdrucker sowie einen Internet-Zugang. Apple- oder Linux-Rechner bleiben allerdings außen vor. Die Abrechnung erfolgt über ein eigens eingerichtetes Portokonto, das per Lastschrifteinzug vom Girokonto des Kunden gespeist wird. Die Briefmarke selbst wird in Form eines zweidimensionalem Matrixcodes entweder auf den Umschlag oder bei Fensterumschlägen direkt auf den Brief gedruckt.

Für die Freischaltung von Stampit ist ein einmaliger Betrag von 83,50 Euro fällig. Wer sich bis zum 15. August anmeldet, kann den Dienst zum Einstiegspreis von 71,60 Euro nutzen. Ab dem siebten Nutzungsmonat wird neben den eigentlichen Portokosten noch eine monatliche Grundgebühr von 2,30 Euro fällig. Die Post rechnet mit reger Nutzung des neuen Angebots, das sich vornehmlich an kleine und mittelständische Betriebe richtet. Bislang hätten sich bereits 25.000 Interessenten registrieren lassen, teilte das Unternehmen mit.

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