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Online-Finanzdienstleister könnte besser sein

05.06.2001 | 00:00 Uhr |

Finanzdienstleister haben die Potenziale des
Internet nach Erkenntnissen einer neuen Studie noch nicht erkannt.

Die Web-Angebote von Banken und Versicherungen seien im
vergangenen Jahr zwar weiter verbessert worden, ersetzten jedoch
nicht den Gang in die Filialen. Das geht aus einer Studie hervor, die
die Unternehmensberatung Mummert + Partner am Dienstag in Hamburg
vorstellte.

Der Zahlungsverkehr bleibt die am häufigsten angebotene Leistung
der Kreditinstitute: 69 Prozent der Institute bieten die Möglichkeit,
online Überweisungen zu tätigen und den eigenen Kontostand
abzufragen. Eine Kontoeröffnung ist inzwischen bei 37 Prozent der
Anbieter möglich, 2000 waren es noch 7 Prozent. Dagegen kann nur bei
3 Prozent der Banken per Internet ein Konto gekündigt werden.

Beim Online-Wertpapierhandel haben die Institute im Vergleich zum
Vorjahr zwar aufgeholt, doch noch immer bieten nur 39 Prozent den
Kauf von Aktien im Internet an. Real-Time-Kurse bieten 30 Prozent,
Kursinformationen auf dem WAP-Handy 22 Prozent der Banken.

Für die Studie untersuchte die Unternehmensberatung in einem
Zeitraum von zwei Monaten die Internet-Angebote der 188 größten
Kreditinstitute, Versicherungen und Finanzportale im
deutschsprachigen Raum.
dpa

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