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Kontaktformular reicht fürs Web-Impressum nicht aus

10.11.2010 | 07:34 Uhr |

Eine Initiative gegen Missbrauch im Internet macht die Betreiber privater Webangebote auf die umfassende Erfüllung ihrer Impressumspflicht aufmerksam.

Online-Recht, dpunkt.verlag
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Sofern eine Website mit einem geschäftlichen Interesse verbunden ist, müssen der vollständige Name des Verantwortlichen sowie eine Postanschrift und eine E-Mail-Adresse angegeben werden, teilte die Organisation naiin - no abuse in internet am Dienstag in Berlin mit. "Dabei kann ein elektronisches Kontaktformular die Angabe einer E-Mail-Adresse ebenso wenig ersetzen wie ein Postfach die ladungsfähige Postanschrift."

"Besonders erstaunlich ist, dass es sich nicht nur um kleine Online-Shops oder Selbstständige handelt, die der Impressumspflicht nicht vollumfänglich nachkommen", erklärte der naiin-Vizevorsitzender Rene Zoch. "Zu den Sündern zählen immer wieder auch mittelständische Unternehmen und Aktiengesellschaften." Website-Betreiber können sich direkt bei naiin über die für sie geltenden gesetzlichen Vorgaben informieren. Die im Jahr 2000 gegründete Initiative naiin setzt sich gegen Online-Kriminalität, für die Stärkung von Bürgerrechten und für einen verbesserten Verbraucher- und Datenschutz im Internet ein.

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