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Steam veröffentlicht Big Picture

05.12.2012 | 10:44 Uhr |

Der Mac als Konsole? Kaum vorstellbar, aber seit heute Realität. Steam hat per Update seinen Client um das sogenannte Big-Picture-Feature erweitert.

Der Mac (und auch der PC) wird zur Konsole ... oder so ähnlich. Wie Valve – der Betreiber der Downloadplattform Steam – erklärt, ist das "Big Picture" genannte Feature ab heute verfügbar. Über eine Schaltfläche in der oberen rechten Ecke der Steam-Clientsoftware kann auf einen Vollbildmodus mit Gamepad -Support umgeschaltet werden. Eine Reihe von Steam-Spielen ist bereits voll oder zu großen Teilen kompatibel mit dem neuen Modus (eine Liste finden Sie hier ).

Big Picture-Systemvoraussetzungen

Betriebssystem Windows Vista, 7 oder 8. Mac OS X 10.7 (Lion) oder neuer.
Speicher 1 GB RAM
Prozessor 3,0 Ghz P4, Dual Core 2.0 (oder besser) oder AMD64X2 (oder besser)
Grafikkarte Mindestanforderungen / mind. 256 MB Speicher und DirectX 9-kompatibel mit Pixel Shader 2.0b, Empfohlen / 512 MB+ Speicher und DirectX 10-kompatibel
Festplattenspeicher 1 GB empfohlen
Internetverbindung Breitband empfohlen
Gamepad Xbox 360 Wireless Controller für Windows, Xbox 360 Wired Controller oder Logitech Wireless Gamepad F710 empfohlen. Tastatur und Maus ebenfalls unterstützt.

Klingt interessant und funktioniert auch tatsächlich ganz gut. Sie müssen lediglich Ihren Mac per HDMI-Kabel an einen Fernseher anschließen, im Einstellungsmenü von Steam Big Picture unter "Anzeige > Auflösung" die entsprechende Auflösung ihres Screen einstellen und schon kann es losgehen.

Alles was Sie sonst noch brauchen ist ein Gamepad – hier empfehlen wir das Logitech Wireless Gamepad F710 – und die entsprechenden Spiele. Unser Mac-Spiel des Jahres ( hier die Top-11 der Mac-Spiele 2012 ) Borderlands 2 zum Beispiel ist voll kompatibel mit Big Picture und zum Start des Dienstes sogar im Preis reduziert!

Vor allem für Nutzer mobiler Macs wie des Macbook Pro Retina 15-Zoll ist die neue Funktion ein Segen, denn zum einen sind die neueren Macs allesamt mit HDMI-Schnittstellen bestückt, zum anderen ist auch die entsprechend leistungsstarke Hardware verbaut. Aber auch Nutzer eines Mac Mini, der sehr gerne auch im Heimkino eingesetzt wird, können sich freuen – meist hängt der Rechner ohnehin bereits am TV-Gerät. Wer dagegen einen iMac sein Eigen nennt, wird kaum den wuchtigen All-in-One-Rechner in der Wohnung umher tragen, um am TV zu spielen. Glücklicherweise nutzt Big Picture auch den internen Monitor eines Mac zum spielen.

Insgesamt macht Pig Picture schon einen guten Eindruck, wenngleich die Auswahl gerade an Mac-Titeln noch ausbaufähig ist. Aber was noch nicht ist, kann ja noch werden!

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