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Open-BC will 100 Millionen an der Börse kassieren

20.11.2006 | 10:19 Uhr |

Open-BC-Chef Lars Hinrichs will bei einem geplanten Börsengang 100 Millionen Euro einnehmen. Das sagte Hinrichs in einem Interview mit der Financial Times Deutschland (FTD).

Laut einem Bericht der FTD sagte Hinrichs, dass große Fondsgesellschaften Interesse an dem geplanten Börsengang gezeigt hätten. Mit einem entsprechend großen Emissionsvolumen wolle man die Nachfrage der Gesellschaften bedienen, so Hinrichs.

"Anleger wollen in Internetunternehmen der zweiten Generation investieren und suchen Gebührenmodelle wie unseres, bei dem Nutzer vor Erhalt der Leistung bezahlen", erklärte Hinrichs im Interview mit der FTD.

Open-BC hatte angekündigt, zwischen 25 und 49 Prozent seiner Anteile an die Börse zu bringen. Das Unternehmen firmiert mittlerweile unter dem Namen Xing . Der angestrebte Börsenwert von 100 Millionen Euro ist im Vergleich zum Umsatz ungewöhnlich hoch. Letztes Jahr erreichte das Unternehmen einen Umsatz von lediglich sechs Millionen Euro. Hinrichs erklärte, eine Bewertung des Unternehmens sei schwierig, da Open-BC keine börsennotierten Mitbewerber habe. Um den Ausgabepreis festzulegen, werde man Open-BC daher mit börsennotierten Branchenfirmen und Web-2.0-Unternehmen, die in jüngster Zeit aufgekauft wurden, vergleichen.

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