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Die Beschleunigungstricks in Snow Leopard

01.07.2009 | 15:47 Uhr |

Ab September soll Mac-OS X und damit auch viele Programme schneller werden. Snow Leopard hat neue Techniken unter der Haube, die Mehrkern-Prozessoren und moderne Grafikkarten voll ausnutzen.

Snow Leopard X
Vergrößern Snow Leopard X
© Apple
Das Programm Vorschau soll schneller werden und den Ausdruck auf Papier simulieren können.
Vergrößern Das Programm Vorschau soll schneller werden und den Ausdruck auf Papier simulieren können.
© Walter Mehl

Apple hat in Mac-OS X 10.6 "Snow Leopard" nicht nur die Software Finder neu programmiert und optimiert. Laut Bertrand Serlet sind mehr als 90 Prozent der Software, die zum Betriebssystem Mac-OS X gehört, überarbeitet und stellenweise neu programmiert worden. Das Ergebnis davon soll unter anderem ein spürbarer Geschwindigkeitszuwachs sein: 70 Prozent schneller wird die Berechnung eines PDF-Symbols im Finder, 40 Prozent die von JPEG-Bildern.

Den Mac auszuschalten soll 75 Prozent schneller ablaufen, der Aufwachvorgang gar doppelt so schnell. Und der Zugang zum WLAN soll künftig 55 Prozent weniger lang dauern.

Schneller arbeiten

Ebenfalls um rund 50 Prozent schneller soll die Datensicherung mit Time Machine laufen, besonders das erste Backup auf Apples WLAN-Festplatte Time Capsule soll dadurch deutlich an Schrecken verlieren - bisher waren 20 bis 30 Stunden beim ersten Time-Capsule-Backup durchaus üblich.

Apple verspricht viel und hat dafür an den Grundlagen des Betriebssystems geschraubt. Mit Snow Leopard sollen Anwendungen schlanker und schneller daherkommen. Dazu fällt der Quellcode für PPC-Macs weg und Apple nutzt neue Möglichkeiten, um Systeme mit mehreren Prozessorkernen und schnellen Grafikkarten optimal auszunutzen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Macs von der neuen Technik profitieren.

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