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Open Format Timeline: Mehr Freiheit beim Videoschnitt

17.04.2007 | 10:30 Uhr |

Für Außenstehende klingt es unaufregend - für Video-Profis bringt die Open Format Timeline eine Menge Zeitersparnis in den Arbeitstag: Die neue Version von Final Cut Pro 6 will fast jedes Format bearbeiten können, ohne das Material neu zu kodieren. Ob PAL, NTSC oder HD - auch an unterschiedlichen Frameraten will Final Cut Pro nicht verzagen.

So ganz verstehen können auch die Profis aus der Branche den Kniff nicht, den Apple da anwendet: Die im Business alltäglichen Formate wie PAL und NTSC, auch eine Mischung aus HD- und SD-Formaten kann die neue Version von Final Cut Pro in Echtzeit verarbeiten - und muss sie nicht umkodieren . Das gilt auch für die DV-Formate der unterschiedlichen Qualitätsstufen. Das Online-Magazin zoom in online vermutet den neuen Codes ProRes 422 in einer Schlüsselrolle. Solange aber die Profis bei TV-Stationen dieses Feature selbst noch nicht ausprobiert haben, ist der "Formatkrieg" noch nicht vorbei. Welche Möglichkeiten unter der Haube von Apples neuem Codec allerdings stecke, das weiß noch keiner aus eigener Anschauung.

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