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Open Office bleibt vorerst Aqua-frei

18.01.2005 | 15:19 Uhr |

Bislang läuft OpenOffice.org unter Mac-OS X nur mittels dem Apple-Client X 11. Daran wird sich einstweilen auch nichts ändern.

Für viele Macianer, die Microsoft das Geld für deren Mac-Office-Paket nicht geben wollen oder können, ist das Open-Source-Projekt OpenOffice.org eine willkommene und kostenfreie Alternative. Damit lassen sich weitgehend die Funktionalität von MS Office wie auch die Kompatibilität dazu gewährleisten. Doch besonders die Oberfläche des Programmpakets ist nicht an Aqua angepasst und wirkt ausgesprochen "Windows-lastig". Nun ist bekannt geworden, dass das freiwillige Entwicklungsteam für die Mac-Variante seit etwa anderthalb Jahren nicht mehr an Quartz und Aqua gearbeitet hat und die Portierung in das native Mac-OS X-Format seitdem auf Eis liegt. Auf Grund verschiedener Lizenz rechtlicher Probleme, aber auch weil schlicht die Leute fehlen, wird sich daran vorläufig nichts ändern.

Als positive Gründe, auch weiterhin auf X 11 für OpenOffice.org zu bauen, nennen die Entwickler unter anderem: die X 11-Version wird immer schneller als eine native für das Apple-Betriebssystem verfügbar sein; sie sei auch stets stabiler; die Kompatibilität im Look-and-Feel zu anderen Plattformen ist damit besser gegeben; außerdem sei X 11 das "ultimative Test-Tool". Als Trost verkünden die Entwickler, dass OpenOffice.org 2.0 auch für den Mac auf dem Weg sein - freilich nach wie vor unter X 11.

Info: OpenOffice.org Mac OS X Delivery Schedule

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