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Pandora - die Open-Source-Spielkonsole

30.01.2009 | 11:30 Uhr |

Mit Pandora sol noch 2009 die erste "Open Source"-Spielkonsole auf den Markt kommen. Das mobile Gerät setzt auf eine vielseitige Architektur und Linux. Lizenzgebühren müssen Spielehersteller nicht zahlen.

Open Pandora
Vergrößern Open Pandora
© Pandora

In wenigen Wochen soll das ambitionierte Projekt zu einem Abschluss kommen. Dann soll Pandora, die erste offene Spielkonsole auf den Markt kommen. Für 250 Euro sollen sich Spieler dann eine Alternative zu Sonys PSP, Nintendo DS oder dem iPod Touch kaufen können. Hinter dem Projekt steht kein Unternehmen, sondern ein Team aus freien Entwicklern arbeitet an der Entstehung des Handhelds. Pandora sieht aus wie ein DS von Nintendo, ist dabei aber etwas größer. Der Bildschirm ist 4,3 Zoll groß und bietet eine Auflösung von 800 mal 480 Pixel.

Im inneren Arbeitet ein mit 600 MHz getakteter ARM-Prozessor, der von einem zusätzlichen Signalprozessor unterstützt wird. Das Gerät soll OpenGL-3D-Grafik unterstützen. Der Akku soll für über zehn Stunden Laufzeit ausreichen. Pandora verfügt über WLAN und kann Medien und spiele über zwei SD-Kartenleser aufnehmen. Wie es sich für eine Spielkonsole gehört, hat das Gerät typische Spielecontroller wie ein Steuerkreuz und mehrere Aktionstasten.

Entwicklung mit Hürden

Noch ist Pandora nicht fertig entwickelt. Bisher gibt es Prototypen für Entwickler und erste Prototypen des fertigen Gehäusedesigns. In wenigen Wochen sollen die ersten Serienmodelle auf den Markt kommen. Im Verlaufe des Projekts hatte s mehrere Verzögerungen gegeben. So mussten die Entwickler allen 4.000 Vorbestellrn ihr Geld zurück überweisen, weil man nicht beachtet hatte, dass Paypal keine Bestellungen zulässt, bei denen mehr als 20 Tage zwischen Bezahlung und Lieferung liegen. Pandora soll mobiles Internetgerät, Spielkonsole und Mediaplayer sein. Noch ist allerdings ungewiss, welche Spiele es dafür geben wird, weshalb sich die Open-Source-Konsole bislang eher für Neugierige eignet.

In Zukunft wird es vermutlich vor allem selbst programmierte Spiele von Fans geben. Große Entwicklerstudios haben bislang noch kein Interesse an dem neuen Modell gezeigt.

Info: Open Pandora

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