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OpenCL - Snow Leopards Turbo für aufwändige Rechenaufgaben

16.06.2008 | 11:31 Uhr |

Mit OpenCL bietet Apple den Entwicklern in Zukunft eine neue Programmierschnittstelle, die viele Prozesse deutlich beschleunigen kann.

OpenCL klingt nicht zufällig wie die Grafikschnittstelle OpenGL. So sind beide darauf ausgerichtet, Berechnungen dort stattfinden zu lassen, wo sie am schnellsten ablaufen. Dies kann beispielsweise Der Hauptprozessor, die CPU, oder der Grafikprozessor, die GPU, sein. OpenCL bedeutet ausgeschrieben "Open Computing Language". Das Technikblog Roughly Drafted hat einige Details über die neue Technik verraten.

In der Praxis soll OpenCL so funktionieren, dass die Entwickler aufwändige Berechnungen als einzelne Arbeitsschritte gestalten. Diese Jobs werden dann automatisch dort berechnet, wo es am schnellsten geht. Dies kann beispielsweise auch die Grafikkarte sein, selbst wenn es sich nicht um reine Grafikberechnungen handelt. So wird die GPU zum Coprozessor des Macs.

Physikalische Berechnungen, Medienproduktion oder -wiedergabe oder Spiele: Die Arbeit wird wesentlich dynamischer zwischen Prozessor, Grafikkarte und den einzelnen Kernen moderner CPUs verteilt. Das wird in Zukunft dafür sorgen, dass immer mehr Aufgaben auf die modernen und enorm schnellen Grafikkarten ausgelagert werden, die bei einigen speziellen Anwendungen mittlerweile schneller sind als die Hauptprozessoren, die in ihrer Architektur eher Generalisten sind.

Info: Snow Leopard

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